Praktisches zum Aufbewahren von Kräutern

Stellen Sie ihre persönliche Streuwürze her
Kategorie: Essen und Kochen
Autor: Natalie Zumbrunn

Einkaufstipps für Kräuter

Kaufen Sie Kräuter am besten frisch, also im Bund oder Topf. Die Kräuter sollen sattgrün und nicht welk aussehen. Wenn die Kräuter feste Stängel haben, sind sie länger frisch. Überprüfen Sie die Kräuter in Töpfen auf Ungeziefer.

Wie Sie Kräuter haltbar machen können

Kräuteressig und -öl herstellen

Zum Einlegen nehmen Sie zwei Hände voll gehackter Kräuter (zum Beispiel Basilikum, Rosmarin, Thymian) und bedecken diese mit 500 ml neutralem Pflanzenöl. Lagern Sie das Öl vier Wochen, filtrieren Sie die Kräuter ab – und fertig. Dasselbe können Sie ebenfalls mit 500 ml mildem Essig wie Weißwein-, Apfel- oder Rotweinessig anwenden. Nehmen Sie Lorbeerblätter, Minze, Basilikum oder Dill und lassen Sie die Kräuter zwei bis drei Wochen ziehen, filtrieren Sie danach die Kräuter ab. Den Essig und das Öl kühl und dunkel aufbewahren. Die Flaschen im Vorfeld gut reinigen und luftdicht verschliessen.

Einfrieren

Die gehackten Kräuter in einem Tupperware in den Tiefkühler stellen oder für praktische Würzportionen mit Wasser in Eiswürfelbehältern einfrieren. Unaufgetaut zum Gericht geben. Das Einfrieren kann den Eigengeschmack verstärken, beispielsweise bei Dill. Die Kräuter sind gefroren etwa 3-6 Monate haltbar.

Trocknen

Trocknen Sie ihre Küchenkräuter selbst. An warmen und luftigen Plätzen kopfüber trocknen lassen und im leicht geöffneten Backofen bei circa 35 bis 40 Grad Celsius nachtrocknen. Die Kräuter sind gut getrocknet, wenn sie beim Anfassen rascheln. Sie können die Kräuter ganz lassen oder zermahlen und in einem lichtgeschützten Behälter aufbewahren. Wenn Sie Salz zu den getrockneten Kräutern geben, können Sie so ihre persönliche Streuwürze herstellen.

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