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Abnehmen im neuen Jahr – Fette

Sind Fette wirklich die „Bösen“, welche die Pfunde schlecht purzeln lassen? Was muss beim Fett beachtet werden, wenn Sie abnehmen wollen? Lesen Sie mehr in diesem Artikel.

Gutes Fett - Böses Fett?
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Fett lässt uns dick werden. Gleichzeitig ist Fett für den menschlichen Körper unerlässlich. Es wird gebraucht, um Organe vor Verletzungen zu schützen, dient als Isolation gegen Kälte, und nicht zu vergessen als Energiespeicher für Notzeiten. Überall liest man, dass Fett der Übeltäter ist, dem wir unsere Speckröllchen zu verdanken haben. Fett ist der Nährstoff mit der höchsten Energiedichte. Das heisst, es liefert uns pro Gramm Fett satte 9 Kilokalorien. Daher ist es sehr einfach, zu viel davon zu sich zu nehmen.

Damit Sie Ihr gewünschtes Körpergewicht erreichen und auch halten können, ist eine Einschränkung bei den Fetten meist am effektivsten. Die Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung liegen bei 30-35% der Gesamtenergie pro Tag. In Form von Fett heisst das 50-60g Fett weniger als üblich. Herr und Frau Schweizer nehmen pro Tag zirka 120-140g Fett zu sich. Abzüglich der oben genannten 50-60g Fett verbleiben immer noch stolze 60-80g Fett pro Tag.

Wie können Sie Fett einsparen?

Verstecktes Fett einsparen:

  • Versteckte Fette sind Fette, die nicht wie Butter oder Öl, sichtbar sind. Sie kommen vor allem in Süssigkeiten, Gebäck, Knabbereien, Wurstwaren und Fertigprodukten vor. Eine Kalbsbratwurst von 120g enthält beispielsweise 25g Fett.
  • 100g Erdnüssli enthalten 50-55g Fett.
  • 100g Schoggi enthalten 30-35g Fett.

Sie sehen, mit etwas Achtsamkeit auf die Fett-Analyse liegt da etliches Einspar-Potenzial drin! Finden Sie selbst heraus, welche Lebensmittel viele versteckte Fette aufweisen. Lebensmittel, die weniger als 6 g Fett auf 100 g des Produktes aufweisen, werden als fettarm bezeichnet.

Streichfett einsparen:

Mit Streichfetten sind Brotaufstriche wie Butter und Margarine gemeint. Auch Nutella, Erdnussbutter und Mayonnaise gehören in diese Sparte. Butter können Sie gut einsparen, indem Sie sie vor Gebrauch bei Zimmertemperatur weich werden lassen. So brauchen Sie automatisch weniger. Schmieren Sie nur eine dünne Schicht auf Ihr Brot und streichen Sie die übermässige Menge nicht an Ihrem Brot ab, sondern am Tellerrand. Fettarmer Frischkäse, Light-Mayonnaise oder Quark bieten Alternativen zu fettreichen Brotaufstrichen.

Fett beim Kochen einsparen:

  • Das Fett und Öl, welches Sie zum Kochen brauchen, lässt sich sehr einfach einsparen. Beispielsweise können Sie bei Rezepten die angegebene Menge an Fett halbieren.
  • Beim Braten können Sie die Pfanne mit Öl bepinseln oder ausreiben, anstatt das Öl hineinzugiessen.
  • Fleisch wie Gehacktes, Geschnetzeltes oder Ragout können Sie beim Anbraten häufig wenden, so läuft das im Fleisch enthaltene Fett aus und es braucht kein oder nur wenig zusätzliches Bratfett.
  • Einige Lebensmittel wie Gemüse oder Fisch können Sie gut mit Wasser andämpfen.
  • Für Saucen, Gratins oder Desserts können Sie Milch oder Halbrahm statt Vollrahm brauchen.
  • Für Salatsaucen Mayonnaise durch Joghurt oder Magerquark ersetzen. Gekaufte Salatsaucen können Sie mit fettfreier Bouillon „strecken“.

Viel Erfolg damit!

 

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