Gesundheit

Achtung wenn sie zu viel Sonne erwischen

So können Sie Ihren Körper unterstützen

Besser vorbeugen
Weitere Artikel zum Thema:
Kategorie:
Autor:
Natalie Zumbrunn

Die Sonne scheint, die Temperaturen sind warm – da ist draussen Sein eine wahre Freude. Zu viel Sonne kann jedoch auch negative Folgen haben.

 

Der Sonnenbrand
Brennende, knallrote Haut, die brennt, juckt oder sogar Blasen wirft. Da ist schnelle Hilfe gefragt. Lassen Sie keine Stunden vergehen, um das totale Ausmass der Verbrennung zu erkennen.

  • Kühlen Sie die Haut mit Umschlägen, Quark oder Joghurt. Verwenden Sie keine Kühlpads oder gar Eiswürfel. Extreme Kälte kann zusätzlich Erfrierungen nach sich ziehen. 
  • Sonnenbrand ist eine Entzündungsreaktion, deren Beschwerden Sie mit Aloe Vera- oder Kamillesalben lindern können.

Wirft die Haut Blasen oder ist die Rötung stark ausgeprägt, ist eine Konsultation beim Arzt sinnvoll.
Nach einem Sonnenbrand sollten Sie die betroffene Hautstelle für eine Woche schonen.

Der wichtigste Aspekt: Schützen Sie sich im Vorfeld mit Sonnencreme, bedeckender Kleidung und schattigen Plätzen zum Verweilen. Nehmen Sie sich ein Beispiel an südlichen Nachbarn und meiden Sie die direkten und brennenden Sonnenstunden zwischen 11.00 und 16.00 Uhr.

 

Der Sonnenstich
Er entsteht durch die direkte Sonneneinstrahlung auf Kopf und Hals. Die UV-Strahlen dringen durch Haare, Haut und Schädelknochen und lösen eine Mehrdurchblutung und somit eine Entzündung der Hirnhäute aus.

 

Mögliche Symptome sind:

  • Ein heisser, hochroter Kopf
  • Starke Kopfschmerzen
  • Nackensteifheit
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Schwindelgefühl, Bewusstseinstrübung (Notfall)
  • Fieber , steigend, Schüttelfrost
  • Bindehautrötung, Augenbrennen
  • Sonnenbrand, Hautschädigung

 

Besteht der Verdacht auf einen Sonnenstich, muss die betroffene Person sofort aus der Sonne in den Schatten geführt werden.

 

Wenn der Betroffene ansprechbar ist:

  • Lagern Sie den Patienten: Kopf erhöht, Kleider öffnen, damit der Betroffene besser atmen kann.
  • Bringen Sie kühle Wickel an Kopf und Nacken an. Legen Sie ihm dabei Eisbeutel niemals direkt auf den Kopf!
  • Verabreichen Sie der betroffenen Person kühle oder leicht warme (nicht heisse!) Flüssigkeit zum Trinken. Zum Beispiel: Tee mit Zucker, Bouillon oder eine Mischung aus Wasser-wenig Fruchtsaft und einer Prise Salz.

 

Wenn der Betroffene nicht ansprechbar oder ohnmächtig ist:

  • Alarmieren Sie den Rettungsdienst (Nr. 144).
  • Bringen Sie die betroffene Person in Seitenlage.
  • Bleiben Sie bei der Person, um sie zu beobachten.
  • Bringen Sie kühlende Wickel am ganzen Körper an.

 

Sonnenstiche vermeiden:

  • Meiden Sie lange Aufenthalte an der prallen Sonne.
  • Meiden Sie die Mittagssonne.
  • Tragen Sie einen Sonnenhut. Achten Sie auf luftdurchlässiges Material, das eine Luftzirkulation zulässt.
  • Tragen Sie leichte Kleidung.
  • Trinken Sie mindestens zwei bis drei Liter pro Tag.
  • Tragen Sie eine Sonnenbrille mit gutem Schutzfaktor.
  • Verzichten Sie auf Alkohol.

 

Achtung:
Auch wenn Sie im Wasser schwimmen oder plantschen, ist die Sonnenstrahlung stark. Wenn Sie lange im Wasser verweilen, tragen Sie auch dort eine geeignete Kopfbedeckung.

 

Tragen Sie Sorge und geniessen Sie den Sonnentag auch in schattiger Lage.

Kommentar hinzufügen

You must have Javascript enabled to use this form.

Facebook

Verwandte Artikel

Das Vitamin, das im Winter eventuell…
Ein paar Hausmittel gegen die lästigen…
Bestechen Sie mit einem schönen…
  •  
  • 1 von 42

Buchtipp

Täglich werden in Deutschland rund 10.000 Menschen mit dem Verdacht auf einen…
Autor: Dr. Andrea Flemmer ISBN / EAN: 978-3-89993-744-2
0