Gesundheit

Bildschirme für Baby’s Augen?

Das heutige Aufwachsen mit Bildschirm-Medien

Unterhaltend ja, aber nicht entwicklungsfördernd
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Sie sind allgegenwärtig: Handys, Tablets, Laptops, Fernseher und vieles mehr. Bunte und lustige Bilder flimmern über die Bildschirme und locken zum Hinkucken. Nicht nur Erwachsene, sondern insbesondere auch Kleinkinder. Diese Geräte sind schon so etabliert, dass in jedem Haushalt mindestens eines davon steht.
Kleinkinder nehmen wahr, wie sich Eltern, Geschwister oder Spielkameraden damit beschäftigen und möchten es natürlich ebenfalls versuchen.

Um all die spannenden Dinge zu lernen, die es für ein Kleinkind zu lernen gibt, ist ein zu extremer Gebrauch solcher Medien nicht sinnvoll.

Kinder brauchen für ihre Entwicklung emotionale Geborgenheit und dass sich Bezugspersonen ihnen mit Interesse zuwenden. Sie wollen entdecken und ertasten, was die Welt so alles bereithält und sie wollen hören und die lustigen Worte aussprechen.

Lernen von Sprache und motorischen Fähigkeiten bilden sich aus, wenn geübt wird. Also ist die gemeinsam aktive Zeit mit Eltern besonders wichtig.

 

Spielend lernen mit alle Sinnen
In der Natur und im Haushalt gibt es Unmengen von interessanten Möglichkeiten zu lernen.

  • Petflasche mit Steinen füllen
  • Steine oder Holzäste aufeinander stapeln
  • Im Sand oder der Erde buddeln
  • An verschiedenen Blumen riechen
  • Tannzapfen, Baumrinde oder Blätter betasten
  • Steine sammeln und in den Bach werfen
  • Worte nachplappern, die die Eltern sagen
  • Regenwürmer bestaunen
  • In Blätterhaufen oder Pfützen stampfen
  • Und noch vieles, vieles mehr……

 

Was Sie beitragen können
Kinder merken, wenn sich die Bezugsperson lieber mit einem Handy auseinander setzt, als sich Zeit für seine Interessen zu nehmen. Natürlich ist es absolut gestattet, eine SMS zu schreiben, ein Telefonat zu führen oder einen spannenden Artikel zu lesen. Hier gilt es auf eine ausgewogene Balance Ihrer Aufmerksamkeit zu achten:

  • Nehmen Sie nicht jeden Anruf an. Ellenlange Gespräche mit der Freundin, können auch am Abend noch geführt werden, wenn Ihr Kind schläft.
  • Schalten Sie Medienpausen ein, wenn Sie mit Ihrem Kind unterwegs sind.
  • Beschäftigen Sie Ihr Kind nicht ausschließlich mit Bildschirm-Medien.
  • Geben Sie ein klares Zeitlimit für die Nutzung der Bildschirm-Medien vor.

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