Heim und Garten

Das Stadtgemüse – für Menschen mit einem grünen Daumen

Urban Gardening

Grüne Oasen mitten in der City
Weitere Artikel zum Thema:
Kategorie:
Autor:
Natalie Zumbrunn

Das Mühlerama beim Bahnhof Tiefenbrunnen in Zürich ist eine 100-jährige Industriemühle. Eine Dauerausstellung zeigt die Geschichte des Getreides auf. Wechselnde Sonderausstellungen widmen sich den Themen Essen und Trinken.

Eine dieser spannenden Sonderausstellungen: „Stadtgemüse“, ist für Hobbygärtner, Pflanzenliebhaber und Menschen mit oder ohne grünen Daumen gedacht und findet noch bis zum 2. November 2014 statt.

Gärtnern ist in! In der Erde graben, säen, jäten, das Wachstum der Pflanzen beobachten und stolz das eigene Gemüse ernten: Das begeistert gerade Städterinnen und Städter immer mehr. In den letzten Jahren schossen weltweit unzählige Urban-Gardening-Projekte aus dem Boden, Schrebergärten liegen voll im Trend, und wer keinen eigenen Fleck Erde zur Verfügung hat, pflanzt sein Gemüse auf dem Balkon.

 

Die Ausstellung „Stadtgemüse“ zeigt via Hörspaziergang mit Audioguide auf

  • wer Stadtgärtnerinnen und -gärtner sind. Hierzu werden Ihnen vier begeisterte Hobby-Stadt-Gärtner vorgestellt
  • welches Gemüse in der Stadt gedeiht. Dazu gibt es einen Einblick in den Hofgarten, in dem es zirka 100 Gemüsesorten zu entdecken gilt.
  • und warum unser Saatgut in Gefahr ist.
  • Zum Schluss können Sie noch selber handanlegen und einen Samen pflanzen.

Für Kinder gibt es einen speziellen Gemüse-Parcours mit Rätselaufgaben.

 

Dauerausstellungen

  • Die Industriemühle
    Das Herzstück des Museums ist die industrielle Mühle von 1913, die während 70 Jahren Tag und Nacht im Einsatz stand. Nach ihrer Stilllegung 1983 wurde die Mühle in ein Museum umgewandelt - und mahlt weiter mehrere Tonnen Mehl im Jahr.
  • Säen und Ernten
    Seit Jahrtausenden leben die Menschen vom Korn, das sie anbauen. Die Ausstellung erzählt von der Verehrung des Getreides, von Anbau und dessen Ernte. Aktuelle Fragen stehen im Raum: Wie wird Saatgut gezüchtet? Braucht es Gentechnik? Und warum leiden immer noch so viele Menschen Hunger, obwohl genug produziert wird?

 

Jeden Freitag wird im Mühlerama von 7.00 – 17.00 gluschtiges Brot verkauft.
Hier finden Sie feine Dinkel- und Weizenzöpfe, Vollkorn- und Ruchbrote aus Mühlerama-Mehl, Russenzöpfe, Kardamomrosettli und Zimtknöpfe.

Kommentar hinzufügen

Facebook

Verwandte Artikel

Heimische Gemüsesorten sind im Trend.…
Die Ausstellung mit dem Thema «zu Tisch…
Die meisten Kinder zieht es auch an…
  •  
  • 1 von 34

Buchtipp

Sie wollen eine grüne Nische gestalten? Dieser Ratgeber liefert das nötige…
Autor: Jacob, Elisabeth
0