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Das Tomaten-Ketchup

Gesund oder ungesund?

Tomaten-Ketchup besteht zu einem Grossteil aus Tomaten, wie der Name bereits verrät. Für die Herstellung von Ketchup wird genauer gesagt Tomatenmark verwendet. Das heisst, den Tomaten wurde die Flüssigkeit entzogen. Der Bestandteil an Tomatenmark ist von Ketchup zu Ketchup sehr unterschiedlich. Er schwankt etwa zwischen 37 bis 81 Prozent. Nebst dem Tomatenmark setzt sich ein Ketchup normalerweise aus folgenden Inhaltsstoffen zusammen: Essig, Zucker, Kochsalz, Gewürze- und Kräuterextrakte. Teilweise sind auch modifizierte Maissstärke, Farb- und Konservierungsstoffe enthalten. Die Angaben sind jeweils direkt auf der Ketchup-Flasche ersichtlich. Also, Hinschauen lohnt sich bestimmt!

 

Im Tomaten-Ketchup ist nur eine sehr geringe Menge Fett enthalten. Auch der Eiweiss-Gehalt ist kaum der Rede wert. Der Grossteil der kalorienliefernden Inhaltsstoffe sind Kohlenhydrate, welche im Tomaten-Ketchup fast gänzlich aus Zucker bestehen. Ein Esslöffel Ketchup wiegt etwa 15 Gramm. In dieser Menge stecken in einem gewöhnlichen Ketchup ungefähr zwischen 2.0 bis 4.5 Gramm reiner Zucker. Auch hier sind bei den verschiedenen Ketchups grosse Unterschiede vorhanden. Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) empfiehlt als täglichen, maximalen Verzehr 30 Gramm in Form von reinem Zucker. Ein Ketchup mit 4.5 Gramm Zucker pro Esslöffel entspricht somit etwa einer Kugel Schoggi-Glacé, knapp zwei Täfeli Milchschokolade oder einem Drittel Meringue.

 

Es gibt auch zuckerarme Ketchups wie zum Beispiel das Légère oder Budget-Ketchup bei der Migros, die Light-Version des Heinz Ketchups oder das speziell für Kinder hergestellte Jamadu-Ketchup bei Coop. Diese enthalten pro Esslöffel zwischen etwa 0.3 – 2.4 Gramm Zucker, also ein geringer Anteil. Teilweise werden statt dem Zucker Süssstoffe eingesetzt. Diese sind weder energieliefernd noch schädlich für die Zähne.

 

Im Tomaten-Ketchup steckt viel Lycopin. Dies ist ein sekundärer Pflanzenstoff. Er verleiht den Tomaten das schöne Rot und ist ausserdem gesundheitsförderlich. Studien belegen, dass sekundäre Pflanzenstoffe das Risiko für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken können und krebsvorbeugende Wirkungen besitzen.
Die sekundären Pflanzenstoffe finden Sie natürlich auch in frischen Gemüsen und Früchten, wie zum Beispiel in frischen Tomaten, Rüebli, Himbeeren und Orangen.

 

Das Mass macht es aus. Wenn Sie Tomaten-Ketchup also nicht löffelweise verspeisen, ist es eine tolle und schmackhafte Beilage

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