Gesundheit

Dem Winterblues entkommen

Ähnlich den Temperaturen sinkt im Winter bei vielen Menschen das Stimmungsbarometer regelmässig auf Tiefstwerte. Dunkelheit, Kälte und das ewige Grau in Grau schlagen aufs Gemüt. Was es mit der Winterdepression auf sich hat und wie Sie erst gar nicht ins Winterloch fallen, erfahren Sie hier.

Dem Winterblues entkommen
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SWICA Gesundheitsorganisation

Sie fühlen sich müde, obwohl Sie genug schlafen? Sie sind energie- und antriebslos, obwohl Sie ausgeruht sind? Die momentane Corona-Situation verbessert die Gemütslage auch nicht, obwohl Sie sowieso keine Lust auf soziale Kontakte haben?

All dies können Symptome des Winterblues sein, ausgelöst durch den Mangel an natürlichem Tageslicht, verminderter Lichtintensität und den abfallenden Temperaturen sowie kürzeren Tagen im Winter. Die medizinische Erklärung hierfür: Wegen dem fehlenden Tageslicht stellt der Körper weniger vom «Glückshormon» Serotonin her, dafür aber mehr vom «Schlafhormon» Melatonin. Diese Veränderung des Stoffwechsels kann den Körper aus dem Gleichgewicht bringen.
 

Dem Winterblues entgegenwirken
Das Gleichgewicht kann wieder hergestellt werden, indem Sie auch bei schlechtem Wetter regelmässig an die frische Luft gehen. Denn selbst wolkenverhangene Wintertage haben mehr Licht als ein hell erleuchtetes Zimmer. Bewegung hilft zusätzlich, den Stoffwechsel wieder in Schwung zu bringen und soziale Kontakte lassen Sie den Winterblues vergessen. In Zeiten von Corona sind physischen Treffen mit Verwandten und Freunden zwar schwierig zu realisieren. Ganz darauf verzichten muss man jedoch nicht. Versuchen Sie es doch einmal mit einem virtuellen Treffen. «Verabreden Sie sich zu einem Kaffee via Video-Chat oder telefonieren sie regelmässig mit ihren Liebsten», empfiehlt Dr. Silke Schmitt Oggier, medizinische Leiterin bei santé24. «Dann sollte sich Ihre Stimmung auch wieder aufheitern.»
 

Behandlung der Winterdepression
Falls die Symptome des Stimmungstiefs stärker ausgeprägt sind und andauern, spricht man nicht mehr vom Winterblues, sondern von einer Winterdepression (saisonal-affektive Depression). Diese sollte in Absprache mit einem Arzt behandelt werden.

"Verabreden Sie sich zu einem Kaffee via Video-Chat oder telefonieren sie regelmässig mit ihren Liebsten."

Dr. Silke Schmitt Oggier, medizinische Leiterin von santé24

 

Ein fester Bestandteil bei der Behandlung einer Winterdepression (egal bei welchem Schweregrad) ist die Lichttherapie. Dabei setzt sich der Betroffene täglich etwa 30 Minuten in einem Abstand von circa einem halben Meter vor eine spezielle Therapie-Lampe (um ein vielfaches heller als eine herkömmliche Lampe) und holt sich so die benötige Lichtmenge. Die Lichttherapie wird meist in Kombination mit eine Psycho- und Pharmakotherapie (Behandlung mit Arzneimitteln/Medikamenten) angewandt.
 

Psychologische Beratung
Sorgen und Ängste? SWICA bietet ihren Kunden eine kostenlose psychologische Beratung durch die Ärzte und Psychologen der Telemedizin santé24 an. Rufen Sie santé24 (Telefon +41 44 404 86 86) an, um einen Beratungstermin zu vereinbaren.

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