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Der Bärlauch ist da

Der Steckbrief - er stellt sich vor

Fein in jedem Gericht
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Der Bärlauch gibt es sowohl verzehrsfertig im Kühlregal zu kaufen, wie auch im Wald wild zu sammeln. Er ist eines der frühesten Kräuter im Jahr, das gesammelt werden kann.
Er wächst bevorzugt an schattigen Plätzen unter Laubbäumen auf humusreichen, feuchten Böden. Wenn er wächst, dann meist in rauen Mengen. Meist überwuchert ein Bärlauchfeld ein ganzes Gelände. Sehr fein daran vorbei zu schlendern und den intensiven Knobli-Geschmack zu schnuppern.

Zwischen Ende Februar und Ende März treiben die ersten Blätter aus dem Boden. Sie sind 20 – 30 Zentimeter lang, flach, breit und enden in einer Spitze. In der Mitte weisen sie einen typischen Längsknick auf. Wenn Sie ein Blatt zwischen Ihren Fingern verreiben, können Sie den feinen Geschmack besonders gut riechen.

 

Sammeln von Bärlauch
Saison hat der Bärlauch von Februar bis April. Die jungen, kleineren Blätter schmecken besonders intensiv. Sobald die Pflanze blüht, verlieren sie an Geschmack und wird faserig. Deshalb sollten Sie lieber früh in der Saison sammeln.

Bitte achten Sie darauf, dass Bärlauchfelder nicht geschädigt oder geplündert werden sollten. Hier gibt es einige Tipps zu beachten:

  • Sammeln Sie nur in grossen Beständen Damit die „Felder“ nicht geplündert werden, sollte die gesammelte Menge respektvoll an den bestehenden Bestand angepasst werden.
  • Ernten Sie nur 1 – 2 Blätter pro Pflanzengruppe Meist stehen mehrere Bärlauchpflanzen zusammen, aus dieser „Familie“ können 1-2 Blätter abgeschnitten werden, um die Vermehrung nicht zu gefährden.
  • Schneiden Sie die Blätter ab, nicht reissen Die Blätter am besten mit einem Messer abschneiden oder mit den Fingernägeln abzwicken. Beim Ausreissen besteht die Gefahr, dass die Knolle ebenfalls aus der Erde gerissen wird.
  • Pflanzen nicht zertrampeln
  • Sammeln Sie abseits von Wegen. Die Gefahr dass sich Hunde daran erleichtert haben, ist gross, deshalb lieber ein Feld etwas ab vom Weg suchen.

 

Transportieren Sie Ihren Fund in einer Plastiktüte, die Sie verschliessen können. Blasen Sie vor dem Verschliessen Luft in die Tüte, dann haben die Blätter ein Luftpolster und werden beim Transport weniger zerdrückt. Im Kühlschrank können Sie die Blätter so verpackt einige Tage frisch halten.

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