Der Dreikönigstag steht vor der Tür

Lust den Dreikönigskuchen selbst zu backen?

Frisch und noch leicht warm schmeckt der Kuchen am Besten
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Am Sonntag ist er wieder da, der alljährliche Dreikönigstag. Traditionellerweise wird an diesem Festtag der Dreikönigskuchen gegessen. Dabei versteckt sich in einem der Kuchenstücke ein «König». Wer ihn findet, darf für einen Tag «König» sein. Zu kaufen gibt es ihn vielerorts und am besten schmeckt er natürlich ganz frisch und noch leicht warm. Da der Dreikönigstag dieses Jahr auf einen Sonntag fällt und nicht alle eine Bäckerei um die Ecke haben, die sonntags geöffnet hat, dachten wir, wir liefern Ihnen das Rezept dazu.

 

Dreikönigskuchen für 8 Personen

 

Geben Sie 500 g Halbweissmehl, 1 ½ Teelöffel, 3 Esslöffel Zucker und einen halben Würfel Frischhefe in eine Schüssel. Zerbröseln Sie die Frischhefe, damit sie sich gleichmässiger verteilen lässt. Fügen Sie 60 g weiche Butterwürfel und 3 dl lauwarme Milch hinzu. Wenn Sie Sultaninen mögen, können Sie 2 Handvoll unter den Teig kneten. Kneten Sie den Teig bis er weich und glatt ist. Lassen Sie den Teig um das Doppelte aufgehen.

Anschliessend formen Sie 8 kleine Kugeln à zirka 80 g. Eine Küchenwaage hilft Ihnen beim portionieren. Formen Sie aus dem übriggebliebenen Rest den Mittelteil und arrangieren Sie die kleineren 8 Kugeln um den Mittelteil. Sie können zum Beispiel eine ganze Mandel als «König» in einem der 8 Teigbällchen verstecken. Lassen Sie den Teig erneut für etwa 30 Minuten gehen. Bestreichen Sie den Dreikönigskuchen mit etwas Eigelb, geben Sie nach Belieben Zuckerstreusel oder Mandelsplitter darüber und backen Sie den Kuchen bei 180° Celsius für rund eine halbe Stunde.

 

Wussten Sie, dass der Ursprung des Dreikönigskuchen gar nicht so eindeutig geklärt ist? Der Berner Brotforscher Max Währen hat sich sehr für dieses Thema interessiert. Seine Nachforschungen ergaben, dass ein vergleichbares süsses Gebäck in der Schweiz um 1390 erstmals erwähnt wurde. Er hat das Gebäck auch mit der römischen Antike in Verbindung gebracht. Der genaue Ursprung ist aber aus wissenschaftlicher Sicht nicht abschliessend geklärt. Interessanterweise spielte der Brauch in der Schweiz eine eher untergeordnete Rolle. Max Währen belebte dann 1952 zusammen mit dem Schweizerischen Bäcker- und Konditorenverband SBKV die Tradition neu. Seit da erfreut sich der Dreikönigskuchen am 6. Januar und die Suche nach dem König grosser Beliebtheit.

 

Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall viel Spass beim Finden des Königs und einen guten Appetit.

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