Essen & Kochen

Der Löwenzahn

Mehr als nur eine Wiesenblume

Nicht nur für Tiere ein Genuss
Weitere Artikel zum Thema:
Kategorie:
Autor:
Natalie Zumbrunn

Eher bekannt ist der Löwenzahn für seine leuchtend, satte, gelbe Farbe, die jede Wiese zum Strahlen bringt, als Pusteblume und als Futtermittel für Meersäuli und Co. Aber auch zum Essen ist der Löwenzahn ein Allrounder zum Geniessen. Ob Salate, warme Gerichte, als essbare Dekoration oder als Honig, die gelbe Blume kommt überall gut an. In der Naturmedizin wird Löwenzahn zu Tee, Tinkturen oder Salben verarbeitet. Dank seinem Bitterstoff Taraxacin wird er bei vielen Beschwerden eingesetzt: Nieren-, Gallen-, Leber- und Magenleiden sind nur ein paar davon.

 

Wissenswertes

  • Der Geschmack von Löwenzahn ist leicht bitter, würzig-herb.
  • Saisonal finden Sie ihn ab März über den ganzen Sommer auf den Wiesen
  • Gezüchteter Löwenzahn hat einen grünen Schimmer statt ein sattes Gelb. Er wird lichtgeschützt gezüchtet und entwickelt dadurch weniger Bitterstoffe als wilder Löwenzahn.

 

Löwenzahn in der Küche

  • Ein paar Löwenzahnblüten mit heissem Wasser übergiessen, fünf bis zehn Minuten ziehen lassen und schon haben Sie einen erfrischenden Tee.
  • Vom Löwenzahn können Sie alles Essen. Blüten, Stiel und sogar die Wurzel kann geröstet als Kaffee-Ersatz verwendet werden.
  • Der Löwenzahn ist frisch, wenn an den Schnittstellen noch weisslicher Saft austritt. Sind die Schnittstellen trocken oder schon bräunlich, dann lieber frische pflücken.
  • Löwenzahn welkt schnell, deshalb sollten Sie ihn so frisch wie möglich verwenden. Wenn Sie ihn aufbewahren möchten, dann wickeln Sie ihn in ein feuchtes Tuch oder packen Sie ihn in einen luftdicht-verschliessbaren Gefrierbeutel. So können Sie ihn für 3 Tage im Kühlschrank lagern.
  • Wenn Sie den Löwenzahn selber pflücken möchten, sammeln Sie ihn auf Wiesen, die nicht gedüngt werden oder von Stellen, die abseits der viel befahrenen Strassen liegen.

 

Der Löwenzahnhonig
Sammeln Sie 100g Löwenzahnblüten. Schütteln Sie sie aus und zupfen Sie die gelben Blätter ab. Werfen Sie den grünen Teil in den Kompost, er ist bitter im Geschmack. Köcheln Sie 5dl Wasser, die Schale einer halben Zitrone und die Blütenblätter für 7 Minuten. Nehmen Sie die Pfanne vom Herd und lassen Sie alles zugedeckt für 12 Stunden ziehen.
Sieben Sie den Saft durch ein feines Sieb. Geben Sie 1EL Zitronensaft und 250g Zucker in den Saft und kochen Sie alles auf. Köcheln Sie den Honig weiter, bis er eine Sirupartige Konsistenz aufweist. Füllen Sie den Honig in vorbereitete Konfi- oder Honiggläser und verschliessen Sie sie sofort.

  • An einem kühlen, dunklen Ort ist der Honig für 8 Monate haltbar.
  • Kochen Sie höchstens 5dl Honig auf’s Mal. Ansonsten dauert die Kochzeit sehr lange.

Gefunden bei bettybossi.ch

 

Quiche mit Löwenzahn (Blech von 24cm Durchmesser)
Mischen Sie 200g Dinkelruchmehl und ¾ TL Salz. Schneiden Sie 80g Butter in kleine Stücke und geben Sie sie zum Mehl. Verreiben Sie alles zwischen Ihren Fingern zu einer krümeligen Masse. Geben Sie 5dl Wasser dazu und fügen Sie alles zu einem Teig zusammen – den Teig nicht kneten, sonst wird er zäh. Wickeln Sie den Teig in Klarsichtfolie und stellen Sie ihn für 30 Minuten kühl.
Wallen Sie den Teig auf wenig Mehl aus und legen Sie ihn in ein bebuttertes Backbleck. Stechen Sie mit einer Gabel Löcher in den Boden des Teigs. Stellen Sie den Teig weitere 15 Minuten kalt.
Heizen Sie Ihren Backofen auf 220 Grad vor.
Hacken Sie 50g Löwenzahn in grobe Stücke. Schneiden Sie 100g Camembert in Würfel. Verteilen Sie den Löwenzahn und den Camembert auf dem Teigboden. Verrühren Sie 3 Eier, 2dl Milch, 1dl Rahm, ½ TL Salz, Pfeffer, Paprika und Muskatnuss zu einem Guss. Giessen Sie den Guss auf den Teigboden. Backen Sie die Quiche für 30-35 Minuten.

Gefunden bei swissmilk.ch

 

Erfreuen Sie sich an einem neuen Geschmackserlebnis

Kommentar hinzufügen

Facebook

Verwandte Artikel

Gerade in der kälteren Jahreszeit…
Zucker ist nicht immer gleich Zucker
  •  
  • 1 von 19

Buchtipp

Kochbüchlein im GORILLA Design, mit einem kurzen Theorieteil, inkl.…
Autor: Schtifti
0