Gesundheit

Die Faszien

Was verbirgt sich dahinter?

Tun Sie Gutes für sich und Ihr Bindegewebe
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Faszien-Yoga, Faszien-Dehnen, Faszien-Fitness – aktuell sind Bücher, DVDs und Sportangebote auf unsere Faszien ausgelegt.

 

Aber, was sind Faszien?
Als Faszien wird das Bindegewebe bezeichnet. Sie umschliessen unsere Organe, unsere Knochen und Gelenke, sie geben uns Halt und umhüllen den ganzen Körper. Hätten wir kein Bindegewebe, würden wir aus der Form fallen und zusammensacken.

 

Warum der Boom?
Werden die Faszien zu wenig bewegt, überlastet oder in einer ständigen Fehlhaltung gehalten verlieren sie ihre Elastizität. Sie „verkleben“ und verhärten sich und können so Schmerzen auslösen. Rückenschmerzen, Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich können die Folge sein.
US-Forscher gehen der Theorie nach, dass Faszien bei gewissen Krankheiten des Bewegungsapparates eine wichtige Rolle spielen. Die Zusammenhänge sind aber noch nicht geklärt.
Eines ist aber belegt, wenn Sie Ihre Faszien elastisch halten, können Sie vielen Beschwerden vorbeugen.

 

Was Sie für Ihre Faszien tun können
Dehnübungen und Bewegungsmethoden aus Pilates, Tai-Chi, Qigong oder Yoga fördern die Elastizität der Faszien. So können Sie leichte Beschwerden beseitigen oder deren vorbeugen.
Wenn Sie schon starke Beschwerden spüren können Sie sich Unterstützung finden in der Osteopathie, durch Rolfing, durch eine Bindegewebsmassage, eine Triggerpunkt-Therapie oder durch Akupunktur. Diese Methoden vermögen die Verklebungen zu lösen.

 

In sind auch Rollen zur Selbstmassage der Faszien. Damit werden nach sportlichen Aktivitäten Verklebungen und Verspannungen in den Faszien gelöst. Genannt wird dieser Vorgang „myofazialer Release“. Durch diese Behandlung regenerieren und entspannen sich die Muskeln schneller. Zudem regt der Druck auf das Gewebe den Schadstoffabbau an und erleichtert den Abtransport von Stoffwechselprodukten über die Lymphe.
Für die Anwendung Zuhause können Sie aber auch einen Tennisball, Igelbälle oder Holzrollen verwenden.

 

Auf folgende Erkrankungen nimmt das Faszien-„Entkleben“ keinen Einfluss: 

  • Weichteilrheuma
  • Chronische Schmerzen wie Fibromyalgie
  • Knochen- und Gelenksvorsprünge
  • Osteoporose
  • Künstliche Gelenke

 

Die Faszien sind ein wichtiger Bestandteil unserer Körpers, tragen Sie Sorge zu ihnen. In vielen Sportstudios, Turngruppen oder Fitnesscentren werden spezielle Trainings für die Faszien-Elastizität angeboten.

Informieren Sie sich. Vielleicht ist ja ein lässiger Kurs für Sie dabei.

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