Essen & Kochen

Die Kartoffel in der Küche

Vom Anfang bis zum Schluss

Ein Allrounder für viele gluschtige Gerichte
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Kartoffeln eignen sich für vielerlei Gerichte. Zum Beispiel als Suppen, Salate, Beilagen, Gratins, Aufläufe, Eintöpfe, Chips und vielem mehr. Damit Ihre Kartoffeln lange haltbar bleiben und gut schmecken, können Sie einigen Punkte beachten.

 

Die Sorten
Je nach Gericht, das Sie zubereiten möchten, eignet sich eine andere Sorte. Zum Beispiel sind mehlige Sorten super für Kartoffelstock, Gnoggi oder Suppen. Für Salzkartoffeln oder Bratkartoffeln eigenen sich dagegen fest kochende Sorten. Zudem gibt es extra Kartoffeln für Bakedpotatoes, Gschwellti und Raclette. Um welche Art Kartoffel es sich handelt, wird auf der Verpackung jeweils deklariert.
Für einen speziellen Augenschmaus, können Sie auch die violetten Sorten verwenden. Da werden Ihre Mitesser über die schönen, knalligen Farben staunen.

 

Der Einkauf
Wenn Sie Kartoffeln im Laden oder auf dem Markt einkaufen, achten Sie darauf, dass sie sauber, fest und trocken sind. Die Knollen sollten gleichmässig gelbbraun sein. Kartoffeln, die Dellen oder Druckstellen haben, werden schneller schimmlig. Lassen Sie diese im Regal liegen, wenn Sie sie nicht zügig verwerten möchten.

 

Die Lagerung
Kartoffeln mögen kühle, dunkle, trockene und luftige Lagerplätze. Ist die Temperatur zu hoch, verlieren sie Wasser und schrumpeln. Zu viel Feuchtigkeit unterstützt die Schimmelbildung. Und zu viel Licht bildet grüne Stellen an den Knollen, die Solanin enthalten.

 

Solanin
Mögliche Beschwerden sind: Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Sodbrennen, Bauchkrämpfe, Kopfschmerzen, Gefühlsstörungen.
Scheiden Sie die grünen Teile der Kartoffeln grosszügig ab. So können Sie das Solanin entfernen.

 

In der Küche
Die durchschnittliche Garzeit von Kartoffeln liegt bei 20 – 25 Minuten. Je nach Grösse der Knollen. Wenn Sie mit einem Messen hineinstechen und Sie spüren keinen Widerstand mehr, sind sie gar.
Gekochte Kartoffeln lassen sich sehr gut weiterverwenden. Zum Beispiel:

  • Gschwellti: Bratkartoffeln, Rösti, Auflauf, Ofenkartoffeln, Salate
  • Kartoffelstock: Kartoffelstock-Bratlinge, Suppen, Gnoggi, Suppen

 

Die vielseitige Knolle peppt jedes Essen auf. Ob zerstampft oder in Form, immer wieder ein Geschmackserlebnis.

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