Ernährung

Die Nahrungsfasern

Ballast oder nicht?

Für eine gesunde Verdauung und vieles mehr
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Nahrungsfasern, oder von früher her auch als Ballaststoffe bekannt, sind Nahrungsbestandteile die im menschlichen Magen-Darm-Trakt nicht abgebaut werden. Die Fasern unterstützen die Verdauung und beeinflussen die Konsistenz des Stuhls. Zudem haben sie eine cholesterinsenkende Wirkung und regulieren den Blutzuckerspiegel. Durch ihr aufquellendes Volumen tritt schneller eine Sättigung ein. Sie verweilen länger im Magen und die Sättigung hält länger an.

 

Vorkommen
Nahrungsfasern sind nur in pflanzlichen Nahrungsmitteln enthalten. Zum Beispiel in Gemüsen, Früchten und Getreideprodukten. Bei den Getreiden, also, Reis, Teigwaren oder Brot gilt: je mehr vom Getreidekorn noch im Produkt ist, umso mehr Nahrungsfasern enthält es. Um die grösste Menge an Fasern zu erhalten, können Sie hier zu den Vollkornprodukten greifen.

 

Wie erhalten Sie möglichst viele der gesunden Fasern?

  • Schälen Sie Gemüse und Früchte so sparsam wie möglich. Grosse Mengen der Fasern sind in den Schalen enthalten.
  • Bevorzugen Sie Vollkornprodukte.
  • Knabbern Sie Früchte und Gemüse zum Znüni und Zvieri
  • Bauen Sie einmal pro Woche Hülsenfrüchte in ihren Speiseplan ein

 

Der Tagesbedarf einer erwachsenen Person liegt bei 30 Gramm Nahrungsfasern.

 

Aber wie viel der Fasern sind pro 100g enthalten?

  • Himbeeren  6.7 Gramm
  • Orange  10.6 Gramm
  • Apfel 2.1 Gramm
  • Brokkoli 2.9 Gramm
  • Rüebli 2.6 Gramm
  • Spinat  2.6 Gramm
  • Rucola  1.6 Gramm
  • Vollkornbrot  7.4 Gramm
  • Vollkornteigwaren 5.4 Gramm
  • Kichererbsen  15.5 Gramm

 

Sie sehen – eine ausgewogene Ernährung mit Gemüse, Früchten und Vollkornprodukten liefern Ihnen eine Fülle der gesundheits-unterstützenden Nahrungsfasern.

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