Essen & Kochen

Die Rande

Eine knallig, gesunde Knolle

Die knallrote Knolle für den gluschtigen Einsatz
Weitere Artikel zum Thema:
Kategorie:
Autor:
Natalie Zumbrunn

Ursprünglich kommt die Rande aus dem Mittelmeerraum. Heute wird sie aber in ganz Europa angebaut.

Randen sind Mineralstofflieferanten

  • Folsäure: 83μg / 100g
  • Kalium: 407mg / 100g
  • Magnesium: 21mg / 100g
  • Phsophor:  45mg / 100g
  • Natrium:  58mg /100g

Ihre leuchtend rote Farbe kommt vom hohen Gehalt an Betanin. Dieser pflanzliche Farbstoff wird unverdaut wieder ausgeschieden. Der „rötliche“ Urin, der nach Randenkonsum auftritt, ist völlig normal und harmlos.

Randen besitzen die Eigenschaft rot zu färben. Ein Vorteil: wir können tolle rote Leckereien zubereiten, ohne künstliche Lebensmittelfarbe zu verwenden. In der Lebensmittelindustrie wird Betanin als E162 bezeichnet.
Rot färben mit Randensaft können Sie zum Beispiel:

  • Brot- oder Zopfteig
  • Garnitur von Cupcakes
  • Zuckerglasur für Guetzli und Kuchen
  • Tortenböden, Bisquits, Muffins
  • Cremen für Torten

 

Wenn die Farbe mal daneben geht
Spritzer von Randen können Sie mit Zitronensaft entfernen oder die betroffene Kleidung kurz in kochendes Wasser tauchen.

 

Die Farbe beim Kochen erhalten
Wenn Sie die Rande schälen und kochen, verliert sie einen Großteil ihrer Farbe (das Kochwasser ist dann violett-rot). Auf dem Teller sieht sie dann unschön blass aus. Kochen Sie rohe Randen immer mit der Schale und schälen Sie sie erst dann. Wenn sie etwas erkaltet sind, kann die Schale einfach „abgeschoben“ werden.

 

Randen-Saison: von August bis April
Egal ob roh oder gekocht, kann die Rande zu vielen gluschtigen Mahlzeiten zubereitet werden.

 

Randencarpaccio (für 4 Personen / Vorspeise)
Kochen Sie 400g Randen gar (oder verwenden Sie bereits Gekochte). Lassen Sie die Randen auskühlen. Schneiden Sie 2 Zwiebeln in Ringe und 1 Knoblauchzehe in Scheiben. Geben Sie sie in eine Pfanne. Geben Sie 2dl Rotwein, 2 Lorbeerblätter, 3 gequetschte Pfefferkörner und 2 Zweige Thymian dazu und lassen Sie alles auf 4EL einkochen. Sieben Sie den Sud ab. Geben Sie 3 EL Rapsöl dazu und schmecken Sie die Sauce mit Salz ab. Schälen Sie die Randen und schneiden Sie sie in dünne Scheiben. Richten Sie sie auf 4 Tellern an. Eine Möglichkeit, Sie legen sie ziegelartig nebeneinander. Beträufeln Sie sie mit der Sauce.
Hacken Sie 2EL Haselnüsse und rösten Sie sie ohne zusätzliches Fett in einer Bratpfanne an. Verteilen Sie sie über den Randen. Bestreuen Sie das Carpaccio mit einigen Mozzarella-Perlen, feinen Zwiebelringen und etwas gezupftem Thymian.

  • Wenn Kinder mitessen, verwenden Sie statt Rotwein einen alkoholfreien Apfelwein.
  • Dazu passt frisches Baguettebrot, oder Knoblibrot.

Gefunden bei www.swissmilk.ch

Kommentar hinzufügen

Facebook

Verwandte Artikel

Heimische Gemüsesorten sind im Trend.…
Das September-Rezept
  •  
  • 1 von 61

Buchtipp

Cook it, die trendigen kleinen Kochbücher liefern internationale Rezepte zu den…
Autor: Dorling Kindersley
0