Gesundheit

Einflussfaktoren auf unser Körpergewicht

Auch unser Schlafrhythmus und unsere Psyche wirken auf unser Gewicht.

Schlafen und Entspannen Sie sich schlank
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Nicht nur die Ernährung allein machts – ein Zuviel an Kilos auf den Rippen. Lesen Sie hier, welche Einflüsse sonst noch mitspielen.

Einflussfaktoren auf’s Körpergewicht

  • Ernährung
    Eine der Hauptursachen für Übergewicht liegt bei der Ernährung. Nehmen wir über den Tag mehr Energie auf, als wir verbrauchen, nehmen wir zu. Um 1kg zuzunehmen, müssen 7000 Kilokalorien mehr aufgenommen oder nicht verbraucht werden. Das heisst, wenn täglich 50 Kilokalorien zu viel aufgenommen werden, sind das 18’000 Kilokalorien im Jahr. Was eine Gewichtszunahme von 2,5kg bedeutet. In 10 Jahren wären das schon 25kg, die dazu kommen.
    Hier gilt: Ernähren Sie sich ausgewogen und bewegen Sie sich regelmässig!
  • Mahlzeitenrhythmus
    Regelmässig essen, hilft bei der Gewichtskontrolle. Ob Sie dafür 3 oder 5 Mal pro Tag essen, kommt auf Ihren Rhythmus an.
    Hier gilt: Bei Hungerattacken zwischendurch oder wenn Sie auf’s Mal nicht so viel essen können, bieten sich mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt an. Gehören Sie zu den Menschen, denen es schwer fällt, mit Essen aufzuhören, sind drei Mahlzeiten pro Tag die günsitgere Wahl.
  • Esstempo
    Unser Körper braucht 15-20 Minuten, bis er merkt, dass er satt ist.
    Hier gilt: Essen Sie langsam, kauen Sie gut, machen Sie mal ein Päuschen. So wird die Essmenge automatisch kleiner.
  • Bewegung
    Bewegung hält fit und gesund und hilft Energie zu verbrennen. Sie hilft stressbedingte Ernährungsgewohnheiten zu reduzieren und verringert den Appetit. Weiter wird durch Bewegung unsere Muskelmasse erhalten. Unsere Muskelmasse bestimmt zu einem grossen Teil wie hoch unser Grundumsatz ist. Verlieren wir ein Kilogramm Muskeln, verringert sich unser Grundumsatz bereits um 100-120 Kilokalorien.
    Hier gilt: Bewegen Sie sich täglich 30 Minuten.
  • Schlafmangel
    Wird zu wenig geschlafen, produziert der Körper weniger vom Sattmacherhormon Leptin und mehr vom appetitanregenden Hormon Grehlin. Nach zu kurzen Nächten ist die Lust auf Süsses und Fettiges meist höher, als wenn wir genug Schlaf abbekommen haben.
    Hier gilt: Für Erwachsene werden 7-8 Stunden und für Schulkinder 10-11 Stunden Schlaf empfohlen.
  • Stress
    Bei Stress schüttet unser Körper mehr Cortisol aus. Dieses Hormon regt den Appetit an und macht so Lust auf Mehr zu essen. Cortisol lässt zudem die Fettzellen am und im Bauch wachsen. Stress hat auch oft einen getrübten Schlaf zur Folge, was wiederum ein Einflussfaktor für Übergewicht ist.
    Hier gilt: Bewegen Sie sich! Durch Bewegung schüttet unser Körper Glückshormone aus und Sie können dem Stress entgegenwirken.
  • Psyche
    Essen ist auch Nahrung für die Psyche. Wir essen wenn wir glücklich, traurig oder gelangweilt sind. Das Essen wirkt sich in dem Moment wohltuend auf unser Gemüt aus. Schwierig wird diese Angewohnheit dann, wenn daraus ein Zuviel an Körpergewicht resultiert.
    Hier gilt: Machen Sie sich in solchen Situationen bewusst, weshalb Sie essen. Sprechen Sie darüber und finden Sie andere Lösungen, die auch funktionieren.
  • Gene
    Früher was die Einlagerung von überschüssigen Kilokalorien sinnvoll. Die Menschen waren viel öfters Hungersnöten ausgesetzt oder verbrannten durch die körperliche Arbeit mehr Energie. So waren die angesetzten Reserven von überlebenswichtigem Vorteil. Heute, da wir in ständigem Überfluss leben, reagiert unser Körper immer noch mit demselben Mechanismus: speichern für Notzeiten.
    Hier gilt: Ernähren Sie sich ausgewogen und bewegen Sie sich regelmässig.

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