Gesundheit

Eisenmangel behandeln

Müdigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit sind häufig Anzeichen für Eisenmangel. Worauf sollte man achten und wie kann die Eisenzufuhr erhöht werden?

Eisenmangel behandeln
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SWICA Gesundheitsorganisation

Eisen ist für unseren Organismus wichtig, denn ohne dieses Element funktioniert unser Körper nicht. Es wird zum Beispiel für den roten Farbstoff in den Blutkörperchen benötigt und sorgt dafür, dass all unsere Zellen genügend Sauerstoff erhalten. Auch bei den Muskelzellen und unserem Stoffwechsel spielt Eisen eine entscheidende Rolle. Doch was passiert, wenn unser Körper zu wenig davon hat? Laut WHO leiden weltweit ca. zwei bis vier Milliarden Menschen an Eisenmangel, einem der Hauptfaktoren für Krankheiten. Risikogruppen sind vor allem Frauen, Kinder und ältere Personen. Aufgrund des erhöhten Bedarfs sind auch Hochleistungssportler oft von Eisenmangel betroffen. Wenn Eisenmangel nicht behandelt und die Zufuhr nicht erhöht wird, kann dies zu einer Eisenmangelanämie (Blutarmut) führen.

Symptome
Eisenmangel zeigt sich durch verschiedene Symptome. Die Beschwerden können jedoch häufig auch bei anderen Krankheiten auftreten, weshalb es schwierig ist, Eisenmangel sofort zu erkennen. Müdigkeit ist das stärkste und häufigste Symptom. Nebst der Müdigkeit können auch verminderte Leistungsfähigkeit, Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit und Schwindel auftreten. Einige Personen leiden auch an Konzentrationsschwierigkeiten und anderen Beschwerden.

Behandlung
Um Eisenmangel zu erkennen, muss eine Blutanalyse durchgeführt werden. Liegt die Diagnose vor, werden zur Behandlung meist Eisenpräparate als Tabletten, Tropfen oder Sirups eingenommen. Es dauert ca. drei bis sechs Monate bis der körpereigene Eisenspeicher wieder aufgefüllt ist. Die Einnahme muss unter ärztlicher Kontrolle stattfinden, da es bei einer Selbstdosierung zu einer Eisenüberladung kommen kann. Dies kann die Funktion von Herz, Leber und anderen Organen stören.

Eisenzufuhr durch Ernährung
Um einem Eisenmangel vorzubeugen, sollte unter anderem auf die Ernährung geachtet werden.

  • Lebensmittel mit hohem Eisengehalt essen. Hierzu gehören Fleisch, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte.
  • Vitamin C zu sich nehmen, da das Vitamin die Eisenaufnahme im Körper verbessert.
  • Auf koffeinhaltige Getränke wie Schwarztee und Kaffee zu Mahlzeiten verzichten. Diese Getränke mindern die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Nahrungsmitteln.
  • Beim Verzehr einer eisenreichen Mahlzeit sollte man zudem keine Milchprodukte zu sich nehmen, da diese die Eisenaufnahme aus tierischen Produkten hemmen.


Gesundheitsberatung rund um die Uhr
Bei weiteren Fragen rund um Ihre Gesundheit stehen Ihnen die Ärzte und das medizinische Personal von sante24 kostenlos und rund um die Uhr mit fachkundigem Rat zur Verfügung. Tel. 044 404 86 86

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