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Erholsamer Schlaf

Durchschnittlich verbringen wir ein Drittel unseres gesamten Lebens mit Schlafen. Für einen erholsamen Schlaf gibt es dabei viele Faktoren. Der wichtigste ist jedoch die Wahl des richtigen Bettes. Durch eine falsch gewählte Unterlage kann nicht nur der eigentliche Schlaf, sondern

Erholsamer Schlaf!
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Autor:
Luzia Ebnöther

die Gesundheit des Körpers in Mitleidenschaft gezogen werden. Aus diesem Grund ist es für uns von enormer Bedeutung, Bett sowie Schlafumgebung möglichst optimal an den Bedarf des Körpers anzupassen.

 

Mit dem richtigen Bett zum erholsamen Schlaf
Symptome wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen betreffen mittlerweile fast jeden dritten Deutschen. Nur den wenigsten ist bewusst, dass diese Probleme zumeist hausgemacht sind. Laut aktuellen Studien, die auf Schlafanalysen beruhen, rühren diese Probleme in den meisten Fällen von ungeeigneten Matratzen oder Betten. Bei der Wahl des idealen Bettes sollten daher verschiedene Aspekte betrachtet werden. Zunächst kommt der Größe eine enorme Bedeutung zu. Wer aus Platzmangel auf ein kleines Bett zurückgreift, begeht dabei den ersten Fehler. Können wir uns im Bett nicht frei entfalten, liegen wir automatisch unbequem, wodurch bereits erste Verspannungen im Körper erzeugt werden, die die Qualität der Nachtruhe mindern. Wer alleine schläft, der sollte auf Betten zurückgreifen, die mindestens 90 cm breit sind. Für Paar hingegen eignen sich Größen ab 160 cm. Vor allem für letztere gilt die Grundregel: Je größer das Bett, umso ruhiger der Schlaf. Obwohl es im ersten Moment vielleicht nicht logisch erscheinen mag, spielt auch die Höhe eine entscheidende Rolle. Liegt das Bett zu tief, belasten wir schon beim Aufstehen nahezu unsere gesamte Muskulatur sowie die Gelenke. Daher ist eine Mindesthöhe von 50 cm empfehlenswert, die auch der Standarthöhe entspricht. Auf der Suche nach dem idealen Bett für einen erholsamen Schlaf finden sich im bei Fachanbietern wie Allnatura, die nach den jeweiligen Ansprüchen kategorisiert sind.

Welche Matratze unterstützt am besten?
Neben dem eigentlichen Bett hat die Wahl der Matratze einen erheblichen Einfluss auf die nächtliche Ruhe. Wichtigster Aspekt ist die sogenannte Punktelastizität. Je höher diese Elastizität ist, umso gesünder liegen wir, da diese Matratzen nur an Stellen nachgeben, an denen der Körper in die Matratze selbst einsinkt. Alle anderen Körperteile- und Stellen werden dank der Elastizität gestützt. Generell gibt es jedoch keine Matratze die definitiv für jeden geeignet ist. Der Grund dafür liegt in den unterschiedlichen Schlafpositionen. Wer wie etwa 60 Prozent aller Menschen auf der Seite schläft, hat zunächst einmal eine entlastende Schlafposition. Diese kann sich jedoch nur dann entfalten, wenn die Auflage nicht zu hart ist. Andernfalls können Kopf oder Schulter nicht einsinken, wodurch die Wirbelsäule stark belastet wird. Rückenschläfer hingegen sollte vor allem darauf achten, dass der Lattenrost in Höhe des Beckens verstärkt ist und die Matratze einen variablen Härtegrad besitzt. Punktelastische oder generell etwas härtere Matratzen eignen sich vor allem für die kleinste Gruppe, den Bauchschläfern. Diese sollte ihre Unterlage in jedem Fall so wählen, dass beim Schlafen kein Hohlkreuz entsteht. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte sich jedoch unbedingt im Fachgeschäft von einem Experten beraten lassen. Dabei sollte auch darauf geachtet werden, dass höhere Preise sich auf lange Sicht bezahlt machen und der Gesundheit durch einen erholsamen Schlaft zugutekommen.

 

 

 

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