Exotische Lebensmittel

Amaranth – das Korn der Inkas

Kategorie:
Autor:
Natalie Zumbrunn

Ursprünglich stammt Amaranth aus Mittel- und Südamerika. Die Pflanze gehört zu den ältesten Nutzpflanzen der Menschen. Bei den Azteken galt Amaranth als heilige Pflanze. Man schrieb den Körnern magische Kräfte zu. Sie sollten die Gesundheit und die Widerstandskraft stärken und das Altern verzögern. Gemahlenes Amaranthmehl wurde zu einem Brei verkocht und galt vor allem für Kinder und Kranke als besonders nahrhaft.

Die Samen der Pflanze werden in der Küche wie Getreide verwendet. Die rohen Samen werden 15 – 30 Minuten in Wasser gekocht. Er eignet sich als Beilage zu Gemüse und Fleischgerichten. Gemahlene Körner können Sie zum Brot- oder Kuchenbacken verwenden. Da Amaranthmehl keine Gluten enthält, müssen Sie es zum Backen mit einem anderen Getreidemehl mischen. Brauchen Sie das Amaranthmehl rasch auf, da es schnell ranzig wird.

Feiner Gemüsetopf mit Amaranth für vier Personen

  • 100 Gramm Amaranth
  • 6 Rüebli
  • 4 Zucchini
  • 2 Kohlrabi
  • 2 Teelöffel Olivenöl
  • 1 Liter Gemüsebouillon
  • 1 Stück Ingwer (daumengross), in feine Streifen geschnitten
  • 2 Zehen Knoblauch, gehackt
  • 2 mittlere Zwiebeln, gehackt
  • 1 Chilischote, in feine Streifen schneiden
  • 1 Esslöffel gehackte Kürbiskerne
  • frische, gehackte Kräuter nach Wahl

Schälen Sie das Gemüse und schneiden sie es in kleine Stücke. Dünsten Sie die Zwiebeln, den Knoblauch, die Chilischote und den Ingwer im heissen Olivenöl an. Geben Sie das Gemüse dazu und dünsten Sie alles weitere 10 Minuten an. Fügen Sie den Amaranth hinzu und löschen Sie das Ganze mit der Bouillon ab. Kochen Sie den Gemüsetopf 30 Minuten, bis alles gar ist. Schmecken Sie das Gericht mit Salz und Pfeffer ab und richten Sie es in schönen Suppentellern an. Streuen Sie die Kräuter und die Kürbiskerne als Garnitur über den Gemüsetopf. Mögen Sie es nicht scharf, lassen Sie einfach die Chilischote weg.

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