Ernährung

Getrocknete Früchte

Vitamine in voller Konzentration.

Süsse Abwechslung
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Take 5 a day, das ist das Ziel. Ob getrocknet oder frisch, Früchte liefern wichtige Vitamine und Nahrungsfasern, damit Sie den Herbst fit und gesund geniessen können.

 

Der grösste Unterschied zwischen Dörrobst und frischen Produkten ist der Wassergehalt. Um Dörrobst herzustellen, wird den Früchten Wasser entzogen. Vitamine und sonstige Inhaltsstoffe bleiben dabei aber enthalten. Täglich werden zwei Portionen Früchte und 3 Portionen Gemüse empfohlen, wobei eine Portion rund 120 Gramm schwer ist.

Dörrfrüchte können Sie ebenfalls als eine tägliche Portion Früchte zählen. Mengenmässig sind dabei 20 bis 30 Gramm Dörrobst schon eine Portion. Um Ihren Früchtekonsum zu steigern oder Abwechslung reinzubringen, eignen sich Dörrfrüchte optimal. Kinder mögen Rosinen in Müesli, getrocknete, säuerlich-süsse Aprikosen, mildere getrocknete Pfirsiche oder Birnenhälften. Das Angebot ist vielfältig und abwechslungsreich. Schauen Sie, was Sie gluschtet.

Ebenfalls können Sie ein Zvieri mit Nüssen anreichern, dann sättigt es etwas mehr. Oder bei Schulreisen, Ausflügen  und Sportanlässen als Snack mitgeben.

 

Wenn Sie Dörrfrüchte essen, achten Sie darauf, dass Sie genügend trinken. Durch den hohen Nahrungsfasergehalt  der Dörrfrüchte kann es sonst zu Verstopfung kommen.

 

Von geschwefelten Dörrfrüchten sollen Kleinkinder maximal fünf bis zehn Stück täglich essen, weil sie sonst eine zu grosse Menge an Schwefel zu sich nehmen. Auch für Allergiker, Asthmatiker oder empfindliche Personen kann Schwefel Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder allergische Reaktionen auslösen.

Schwefel wird bei der Herstellung von Dörrfrüchten eingesetzt, um die Farbe der Früchte zu erhalten. Bei Früchten, die ohne Schwefel hergestellt werden, zersetzt sich der fruchteigene Farbstoff und sie nehmen eine bräunliche Farbe an. Obwohl ungeschwefelte Dörrfrüchte etwas weniger appetitlich aussehen, sind sie genauso haltbar wie die Geschwefelten. Achten Sie beim Einkauf darauf, dass Schwefel eventuell nicht unter diesem Namen in der Zutatenliste aufgelistet ist. Er verbirgt sich hinter der Bezeichnung E220.

 

Mit Dörrfrüchten können Sie auch super backen.

  • Für selbstgemachte Znünibrötli mischen Sie kleingeschnittene Dörrfrüchte und gehackte Nüsse in den Brotteig. Aus dem Teig formen Sie kleine Portionenbrötchen und backen sie wie gewohnt.
  • Eine fruchtige Abwechslung zu Gipfeli und Vollkornbrötli. Experimentieren Sie mit Ihren Lieblings-Dörrfrüchten und kreieren Sie Ihr ganz eigenes Früchtebrot.

 

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