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Grüne Bohnen - ein feines Sommergemüse

Nutzen Sie die Saison und kochen Sie Bohnen.

Grüne Bohnen – ein gesunder Genuss.
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Grüne Bohnen werden entweder an der Stange oder am Busch gezogen. Auf dem Markt gibt es heute fast nur noch Buschbohnen, da ihr Anbau einfacher ist. Grüne Bohnen sind kalorienarm, 100 g enthalten nur 33 Kilokalorien. Sie sind ein guter Lieferant von Nahrungsfasern, Eisen, Magnesium, Calcium, den Vitaminen B2, B6, C und E, Provitamin A sowie Folsäure. Der hohe Gehalt an Nahrungsfasern ist auch verantwortlich für die Verdaubarkeit. Nicht umsonst heisst es: jedes Böhnchen ein Tönchen! Je weicher Sie sie kochen, desto verträglicher werden sie.

Da die Hülsen einen gesundheitsschädlichen Stoff enthalten (Phasin) ist das Essen von rohen grünen Bohnen ungesund. Das Phasin wird beim Kochen jedoch vollständig zerstört.

Von Juni bis Oktober können Sie grüne Bohnen frisch kaufen. Ein Zeichen für Frische ist eine kräftige grüne Farbe. Die Bohne sollte sich fest und knackig anfühlen. Wenn sich der Samen im Inneren stark abzeichnet, sind die Bohnen zäh. Werden sie länger als zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt, verlieren sie Aroma und Vitamine.

Brechbohnen benötigen etwa 15 Minuten zum gar werden, Prinzessbohnen und Delikatessbohnen nur 10 Minuten. Bohnenkraut, Knoblauch, Petersilie, Thymian und Majoran passen gut zu Bohnen. Auch Speck oder geräuchertes Rippli passt gut dazu. Die grüne Farbe bleibt erhalten, wenn man die Bohnen blanchiert. Dafür das Gemüse 5 bis 10 Minuten kochen und nach dem Garen mit Eiswasser abschrecken.

Grüne Bohnen richtig rüsten und zubereiten

Von den Bohnen die Spitze und den Stielansatz abschneiden. In kochendes Salzwasser geben, Brechbohnen 15 Minuten garen, Prinzess- und Delikatessbohnen 10 Minuten. Damit sie die grüne Farbe behalten, zum Schluss kurz mit Eiswasser abschrecken.

Hier finden Sie ein paar Rezeptideen.

Kommentare

Bild des Benutzers Wettstein

Spitze und Stielansatz weg?

In Ihrem Text steht, Spitze muss weg. Warum?
Wir lernten in der Bäuerinnenschule, den solle man dran lassen, der sei sogar sehr gesund.
Ist dem nun nicht so?
Freue mich über Antwort!

Spitzen

Die Spitzen enthalten sicher zusätzliche Nahrungsfasern und sind bestens essbar!
In der Restaurant-Küche ist es üblich, beide Seiten - Spitze und Stielansatz - zu kappen. Was wohl eher ein ästhetischer als ein anderer Grund ist.
Herzliche Grüsse
Natalie Zumbrunn

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