Schule

Hausaufgaben stressfrei erledigen

Wie können Sie Ihr Kind dabei unterstützen?

Möglichst ohne Druck und Streit
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Die Sommerferien sind nur noch eine schöne Erinnerung und die Schule ist schon wieder voll im Gange. Für die einen war‘s der Start ins nächste Schuljahr und für andere sogar ins Allererste.
Meistens werden in den ersten Schuljahren gerne Hausaufgaben erledigt. Mit der Zeit werden diese zu unliebsamen Begleiterscheinungen der Schule.
Diskussionen und Streit zwischen Eltern und Kindern können daraus resultieren. Was neben dem Erledigen der Hausaufgaben an sich, eine weitere belastende Situation darstellt. Es gibt verschieden Möglichkeiten, Ihr Kind bei seinen Hausaufgaben zu unterstützen. Dabei kommt es auf den Charakter Ihres Kindes an.
Hier ein paar Beispiele:

 

Der richtige Zeitpunkt
Oft sind die Kinder nach der Schule erst einmal müde und die Köpfe übervoll. Da macht es Sinn, eine Pause einzulegen. Einige Kinder müssen sich erst körperlich austoben, andere brauchen etwas Ruhe oder etwas musische Zeit für sich. Wenn der Akku wieder geladen ist, können die Hausaufgaben in Angriff genommen werden.

  • Der Zeitpunkt für die Hausaufgaben sollte aber dennoch nicht zu spät am Abend gesetzt werden.

 

Übersicht
Organisieren Sie für Ihr Kind ein Hausaufgabenheft. Am besten mit den verschiedenen Wochentagen aufgeführt. Sprechen Sie gemeinsam ab, dass Ihr Kind es regelmässig und gut lesbar führt. So können einfacher Prioritäten bei den Hausaufgaben gesetzt und die Zeit besser eingeteilt werden.

 

Für Prüfungen – einen Lernplan
Prüfungen werden meist einige Tage bis Wochen vorher angesagt. Teilweise kommen sogar mehrere gleichzeitig auf Ihr Kind zu. Da ist es sinnvoll, den zu lernenden Stoff in kleinere Portionen aufzuteilen. Erstellen Sie mit Ihrem Kind gemeinsam einen Zeitplan, in dem festgehalten wird, wann welche Kapitel oder Fächer, wie lange gepaukt werden. Kleinere Informationsbrocken können auch viel besser im Gedächtnis behalten werden als auf einmal viel zu lernen.

 

Grenzen erkennen
Es kommt der Tag, an dem Eltern Ihren Kindern bei den Hausaufgaben nicht mehr helfen können. Sei es bei einer fremden Sprache, komplizieren Algebraformeln oder der Grammatik. Da empfiehlt es sich, einen Nachhilfelehrer zu kontaktieren. Fragen Sie dafür in der Schule nach. Oft werden dort Nachhilfemöglichkeiten angeboten. So dass Ihr Kind in einer vertrauten Umgebung lernen kann.

 

Kontrollieren ist gut – Vertrauen ist noch besser
Stehen Sie Ihrem Kind während den Hausaufgaben mit Rat zur Seite. Achten Sie aber darauf, dass Ihr Kind möglichst viel alleine bewältigen kann. Eine zu starke Kontrolle oder zu viele Kommentare können die Lernlust schmälern.

 

Weitere Unterstützungen bei den „Ufzgis“

  • Achten Sie darauf, dass das nötige Schulmaterial zur Verfügung steht. Zum Beispiel Schreibmaterial, Geo-Dreieck, Taschenrechner und Papier.
  • Schaffen Sie eine lernfreundliche Atmosphäre mit gutem Licht, einem Schreibtisch und frischer Luft im Raum.
  • Lernpausen sind wichtig. Eine Zvieri-Pause, eine Runde Rumtoben oder eine anregende Unterhaltung macht den Kopf für die restlichen Aufgaben wieder frei.
  • Gehen die Hausaufgaben endlos lange? Beobachten Sie Ihr Kind einmal dabei. Lässt es sich durch Tagträume ablenken oder macht es zwischendurch andres?

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