Essen & Kochen

Im Oktober – Scharfer Genuss im Herbst

Mit dem Rettich

Gibt Feuer in das Essen
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Der Scharfe aus dem Boden lässt sich für viele appetitliche Menüs einsetzen. Vor allem in der asiatischen Küche wird er wegen seiner Konsistenz für geschnitzte Dekorationen verwendet.

Bei uns ist vor allem der weisse Rettich bekannt und erhältlich. Das ist aber nicht die einzige Sorte, die angebaut wird. Es gibt noch den schwarzen, den rosafarbenen, den roten, den braunen und den violetten Rettich. Der Unterschied der Sorten liegt in der Farbe ihrer Schale – innen sind sie alle weiss – und in ihrer Schärfe. Die Schärfe des Rettichs stammt von seinen Senfölen.

In der Alternativmedizin wird der Rettich für seine heilsame Wirkung auf Leber, Galle und die Verdauung geschätzt. Zudem soll er die Heilung von Gicht, Rheuma, Husten und Heiserkeit unterstützen.

 

Küchentipps für Rettich

  • Einen frischen Rettich erkennen Sie daran, dass seine Schale glatt und unbeschädigt ist. Ist das Kraut noch dran, sollte es noch saftig grün und kräftig sein, ansonsten liegt der Rettich schon zu lange im Regal. Zudem sollte der Rettich ein festes, druckfestes Fleisch aufweisen.
  • Rettich können Sie im Kühlschrank oder im Keller bis zu 10 Tagen aufbewahren. Schneiden Sie vor der Lagerung das Kraut oben ab und wickeln Sie ihn in ein feuchtes Tuch ein.
  • Den Rettich können Sie roh und gekocht geniessen. Für beides sollten Sie ihn vor der Verwendung mit einem Sparschäler schälen und erst dann weiter verarbeiten.
  • Um die Schärfe etwas zu mildern, können Sie ihn mit Salz bestreuen und ihn für 5 Minuten ziehen lassen. Danach tupfen Sie ihn mit Haushaltspapier trocken und verwenden ihn weiter. Durch diesen Vorgang werden dem Rettich nicht nur Wasser, sondern auch einen Teil seiner Senföle entzogen. Gleichzeitig wird seine Konsistenz weicher und er wird allgemein besser vertragen.

 

Rettich-Cannelloni mit Fisch-Tatar (für 4 Personen)
Verrühren Sie 6EL Birnensaft, 1EL Himbeeressig, 4EL Traubenkernöl, Salz und Pfeffer zu einer Salatsauce. Rüsten Sie 50g Fenchel und 50g Apfel. Hacken Sie den Fenchel, den Apfel und eine Schalotte fein. Vermischen Sie sie mit 1EL Himbeeressig und 1EL Traubenkernöl und würzen Sie alles mit Salz und Pfeffer. Entgräten Sie 200g geräuchte Forellenfilets und würfeln Sie sie fein.
Schälen Sie 400g weissen Rettich und schneiden Sie ihn längs in 12 – 16 möglichst lange und dünne Scheiben. Mischen Sie den Rettich mit 2EL Zitronensaft, 1EL Puderzucker und Salz. Lassen Sie ihn für 20 Minuten marinieren. Dadurch wird er weich und lässt sich biegen. Rüsten Sie 2 Handvoll Portulak, waschen Sie ihn und schleudern Sie ihn trocken. Schneiden Sie 2 Stiele Dill fein. Geben Sie die Hälfte des Dills in die Salatsauce und die andere Hälfte zur Forelle. Vermengen Sie die Forelle mit der Apfel-Fenchel-Masse. Schmecken Sie sie eventuell noch einmal ab.
Tupfen Sie die Rettichscheiben mit Haushaltspapier ab. Legen Sie sie aus und geben Sie auf jeden Rettichstreifen 1EL Fischtatar. Rollen Sie die Rettichstreifen auf, so dass sich die Enden überlappen. Eventuell das überlappende Ende etwas abschneiden, wenn es zu lange ist. Mit den sich überlappenden Enden nach unten auf 4 schönen Tellern oder einer grossen Platte anrichten. Beträufeln Sie die Cannelloni mit der Vinaigrette.

  • Dazu passt knuspriges Brot. 
  • Statt Forelle können Sie auch geräuchten oder rohen Lachs verwenden.

Gefunden bei essen-und-trinken.de

 

Rettich-Canape(für 4 Peronen, als Apéro)
Schälen Sie 300g Rettich und hobeln Sie ihn in sehr feine Scheiben. Bestreichen Sie 8 getoastete Scheiben Toastbrot mit Kräuterbutter. Belegen Sie jede Scheibe mit den Rettichhobeln. Würzen Sie sie mit Salz und Pfeffer. Bestreuen Sie sie zum Schluss mit gehacktem Peterli und Kresse.

  • Dieses Rezept wird auch mit Radiesli sehr fein.
  • Verwenden Sie verschieden Brote um dem Rettich-Brot noch mehr Geschmack zu verleihen.

Gefunden bei essen-und-trinken.de

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