Erziehung und Freizeit

Kinderzimmer müssen nicht chaotisch sein!

Nicht jede Mutter hat Zeit, ständig das Kinderzimmer aufzuräumen. Wer trotzdem nicht im Chaos versinken möchte, muss es alltagstauglich einrichten und mit dem Kind eine Aufräumroutine entwickeln.

Kinderzimmer müssen nicht chaotisch sein.
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Autor:
Luzia Ebnöther

In Kinderzimmern sollte jedes Spielzeug seinen Platz haben. Hierfür bietet es sich an mit grossen Spielzeugkisten zu arbeiten, die im Kinderzimmer an der Wand entlang aufgereiht werden. So kann das Kind sein Spielzeug dort auch selbst verstauen. Ansonsten sollte man altes Spielzeug regelmässig ausmisten. Heutzutage haben die meisten Kinder viel zu viele Dinge und schnell geht mal etwas kaputt, was nicht sofort aussortiert wird. Es empfiehlt sich beim Aufräumen mit Kindern keine zu grossen Erwartungen zu haben und gewollte Handlungen durch Lob positiv zu verstärken. Um Kinder nicht aus dem Spiel zu reissen, sollte man am besten zehn Minuten vorher bereits ankündigen, dass bald Zeit zum Aufräumen ist. Wichtig ist es, eine Routine zu schaffen, beispielsweise jeden Abend vor dem Essen aufzuräumen – egal ob nur wenig rumliegt oder ein Wirbelsturm durchs Zimmer gefegt ist.

Einige Kinderspiele erstrecken sich allerdings über mehrere Tage. Darauf sollte man Rücksicht nehmen und Kinder nicht dazu zwingen, ihr mühsam gebautes Legoimperium bereits am Abend wieder abzubauen. Als Kompromiss kann das Gebilde an die Seite geschoben werden. Noch besser ist es, eine bestimmte Kinderzimmerecke für längere Spiele zu reservieren.

Steht eine Kinderzimmerneugestaltung an, sollte man diese unbedingt mit seinen Kindern absprechen, sofern sie ihre Wünsche bereits artikulieren können. Ein Prinzessinnen-, Dschungel- oder Weltraumzimmer muss nicht immer teuer sein. Mit kleinen Details kann man Akzente setzen. Dazu braucht man beispielsweise nur das Bett in Dschungelgrün streichen oder ein Mückennetz zum Baldachin umfunktionieren. Die Wände sollten idealerweise weiss bleiben, so wirkt der Raum grösser. Buntes Spielzeug und Möbel bringen in der Regel genug Farbe in den Raum. Die weissen Wände können mit Hilfe von Collagen gestaltet werden. Einfach an einem schönen Wochenende im Park vielfältige Fotos schiessen und dann etwa bei Whitewall.com online drucken lassen. Man kann entweder viele kleine Fotos in verschiedene Rahmen hängen und eine Wandcollage gestalten – oder noch einfacher: Ein besonders gelungenes Foto als grosses Acrylbild drucken lassen und als zentrales Element an die Wand anbringen.

Ansonsten können Teile einer Wand mit Tafellack gestrichen werden. So können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen ohne Tonnen von Papier zu verbrauchen. Ein kleiner Kreativtisch sollte trotzdem in keinem Kinderzimmer fehlen. Hier kann nicht nur gebastelt, sondern auch gepuzzelt und gespielt werden. Tafellack gibt es neuerdings sogar als Magnetvariante. Wer Geld sparen möchte, kann den Lack sogar selber herstellen.

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