Gesundheit

Kopfschmerzen – als Sekundär-Symptom

Wenn die Ursache eine Krankheit ist

Wenn Kopfweh nicht nur Kopfweh ist
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Nicht immer sind Kopfschmerzen primär bedingt. Das heisst, ihnen liegt eine andere Krankheit zu Grunde und sie sind ein Begleitsymptom. Wird die zugrunde liegende Krankheit behandelt, verschwindet auch der Kopfschmerz.

 

Mögliche solcher Kopfschmerzen sind:

  • Sonnenstich
    Durch die übermässige Sonnenbelastung entsteht ein Wärmestau und eine Reizung der Hirnhäute, wodurch die Schmerzen ausgelöset werden. 
  • Gebissfehlstellung
    Durch die permanente Fehlstellung werden Bänder und Sehnen falsch belastet, was auf Dauer zu Schmerzen führen kann, die bis in den Kopf ziehen.
  • Unkorrigierte Augenprobleme wie Kurz- oder Weitsichtigkeit
    Die übermässige Belastung reizt die Augen und führt zu Schmerzen, die bis in den Kopf strahlen können.
  • Infektionen
    Virusinfektionen wie eine Grippe können von Fieber, Husten und Kopfschmerzen begleitet werden.
  • Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas
    Nach einem Unfall, Sturz oder sonstigen groben Einwirkungen auf den Kopf.
  • Nebenwirkung von Medikamenten
  • Folge einer Meningitis
    Hervorgerufen durch Bakterien oder Viren. Achtung vor Zecken im Wald!
  • Erkrankungen von Hals, Zähnen, Augen oder Nase
    Bei einer starken Erkältung oder einer Entzündung in diesen Bereichen können die Schmerzen bis in den Kopf ausstrahlen.

 

Wenn Sie von Kopfschmerzen betroffen sind und die Symptome anhaltend und stark sind, sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen, dass zur Sicherheit eine sekundäre Form ausgeschlossen werden kann.

 

Dafür ist es hilfreich, wenn Sie ein Kopfschmerz-Tagebuch führen. Notieren Sie:

  • Wann die Schmerzen auftreten
  • Wie lange sie anhalten
  • Wie häufig die Kopfschmerzen auftreten
  • Sind weitere Familienmitglieder betroffen
  • Wie sich der Schmerz anfühlt – stechend, drückend, pulsierend
  • Wo der Schmerz sitzt
  • Welche Begleitsymptome Sie sonst noch spüren
  • Ihre aktuelle Gefühlslage. Stehen Sie unter Druck
  • Welche Medikamente Sie einnehmen

 

Besprechen Sie Ihre notierten Symptome mit Ihrem Hausarzt um sicher zu gehen.

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