Essen & Kochen

Kräuterküche – Schnittlauch, Peterli und Basilikum

Die am häufigsten verwendeten Küchenkräuter.

Gesund und schmackhaft: Gluschtige Kräuter verfeinern jedes Gericht.
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Küchenkräuter sind jetzt in Hülle und Fülle erhältlich. Abgepackt im Lebensmittelgeschäft, frisch auf dem Markt oder aus dem eigenen Garten oder Kräutertopf.

Die drei Kräuter, die in Schweizer Küchen am häufigsten verwendet werden, sind Schnittlauch, Peterli und Basilikum. Lesen Sie im folgenden Artikel interessante Infos über die Kräuter und feine Rezeptvorschläge dazu.

Schnittlauch

  • Verleiht den Gerichten eine zarte Zwiebelnote. 
  • Geschnittenen Schnittlauch können Sie in ein Wasserglas einstellen und so einige Tage aufbewahren. 
  • Wenn Sie Schnittlauch trocknen, verliert er fast sein ganzes Aroma. Wenn aufbewahren, dann in Ringe schneiden, luftdicht verpacken und tiefgefrieren. 
  • Schnittlauch wirkt verdauungsfördernd, blutreinigend und blutdrucksenkend. 
  • Er kann bei anfälligen Personen zu Blähungen führen.

Schnittlauch-Eiersalat für 4 Portionen

Vierteln Sie 8 hartgekochte Eier, würzen Sie sie mit Salz und Pfeffer und richten Sie sie auf einer schönen Platte an. Schneiden Sie 3 Bund Schnittlauch in feine Ringe und vermischen Sie ihn mit 150g Nature-Joghurt, 150g Crème fraîche, 1EL Mayonnaise, 1EL Senf und einer Prise Zucker zu einer cremigen Masse. Schmecken Sie sie mit Salz, Pfeffer, Curry und Paprika ab und verteilen Sie sie über den Eiern.

Peterli 

  • Unterschieden werden die glatte und die gekrauste Petersilie. Die Gekrauste hat ein zartes Aroma. Die Glatte hingegen schmeckt intensiver und etwas pfeffrig. 
  • Peterli können sie getrocknet oder tiefgefroren aufbewahren. 
  • Er wirkt entzündungshemmend, blutreinigend und harntreibend.

Petersilienkartoffeln

Bereiten Sie Salzkartoffeln wie gewohnt zu. Vermischen Sie sie vor dem Servieren mit gehacktem Peterli. Petersilienkartoffeln sind eine klassische Beilage zu Fischgerichten.

Basilikum 

  • Basilikum, der abgeschnitten wird, sollte rasch verwendet werden, damit sein Aroma nicht verloren geht.
  • Wenn Sie ihn aufbewahren wollen, eignet sich tiefgefrieren am Besten. Beim Trocknen gehen ihm viele seiner Aromastoffe verloren.
  • Der Basilikum wirkt appetitanregend, magenstärkend, leicht beruhigend und antibakteriell.

Basilikum-Pesto für 4 Portionen

Rösten Sie 100g Pinienkerne ohne Öl in einer Pfanne an und lassen Sie sie anschliessend auskühlen. Zupfen Sie die Blätter eines Basilikumbundes ab und pürieren Sie sie mit den Pinienkernen und 3 Knoblauchzehen, bis ein grüner Brei entstanden ist. Sie können alles auch von Hand in einem Mörser zerstampfen. Geben Sie 70g feingeriebenen Parmesan zum Brei und vermischen Sie alles gut miteinander. Geben Sie nach und nach 125ml Olivenöl dazu und vermischen Sie alles zu einer Paste. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Passt super zu Spaghetti, Gnocchi und anderen Pastagerichten.

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