Freizeit

Lässige Wintersportarten für Gross und Klein

Alternativen zu Ski und Co.

Im Schnee mal was Neues aufprobieren
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Skifahren, Snowboarden oder Schlitteln. Alles coole Wintersportarten, die Spass machen. Aber was, wenn mal die Lust auf etwas Neues kommt? Informieren Sie sich in den Tourismusbüros der Schneegemeinden über lässige Sportangebote, fragen Sie direkt in Ihrem Hotel nach oder suchen Sie im Internet in Ihrer bevorzugten Region nach Angeboten. Als kleinen Einstieg ins Thema stellen wir Ihnen heute bereits einige lässige Wintersportarten vor.

 

Schneeschuhwandern
Diese Sportart ist für alle, die sich im Schnee fortbewegen möchten, auch wenn Sie keine Lust auf’s Skifahren haben, oder keine Sportarten ausführen können, bei denen ein Hang herunter gefahren wird. Für gängige Schneeschuhe brauchen Sie keine speziellen Schuhe. Die Bindungen erlauben es mit schneetauglichen Schuhen oder Stiefeln den Marsch zu wagen.

Zur Ausrüstung gehören:

  • Dem Wandergebiet und Schneeverhältnissen angepasste Schuhe
  • Zwei Skistöcke mit grossen Schneetellern
  • Rucksack mit einer Befestigungsvorrichtung für die Schneeschuhe
  • Winterfeste Kleider
  • Ein Notfallset, eine Rettungsdecke und ein Handy für Notfälle
  • Wenn Sie ohne Führer oder Lehrer unterwegs sind: Eine Lawinenausrüstung bestehend aus einem Verschüttetensuchgerät, Lawinenschaufel und Lawinensonde.

Meiden Sie Naturschutz- und Waldgebiete und halten Sie sich an Begehungsverbote. Brechen Sie die Tour ab wenn Lawinengefahr besteht, Sie Orientierungsprobleme haben oder Erschöpft sind.

Bevor Sie eine Tour starten, sollten Sie sich über die Wetterverhältnisse und allfällige Lawinengefahr informieren. Wenn Sie als Gruppe loswandern, sollte das Tempo und die Intensität immer vom „Schwächsten“ Teilnehmer vorgegeben werden.

 

Plantschen im eisigen Nass – Das Eisbaden
Ein Vergnügen für Abgehärtete: Baden in Gewässern bei Temperaturen um die 0 Grad. Die Teilnehmer hacken ein ausreichend grosses Loch in die Eisschicht. Über einen Steg oder eine Leiter wird dann ins das Wasser gestiegen.

Der Unterschied zum Eisschwimmen ist, die Aktivität des Schwimmens. Beim Eisschwimmen werden Kanäle oder Flüsse durchquert, die nicht so schnell zufrieren. Meistens wird dabei auch ein Neopren-Anzug angezogen, um nicht zu stark auszukühlen.

Die Gemeinsamkeit der beiden Bade-Arten ist, dass durch den Kältereiz das Immunsystem gestärkt wird. Untrainierte sollten bereits im Sommer anfangen sich an kaltes Wasser zu gewöhnen. Der Kopf wird in der Regel nicht ins eiskalte Wasser untergetaucht.

 

Schlittschuhlaufen / Eislaufen
Hier gleitet man auf Kufen über’s Eis. Ein ganz lässiges Erlebnis ist es, wenn zugefrorene Seen für’s Schlittschuhlaufen geöffnet werden. Bevor Sie aber einen zugefrorenen See betreten, informieren Sie sich ob dieser überhaupt für das Betreten frei gegeben ist. Die Unfallgefahr eines Einbruchs durch’s Eis in den See ist sonst sehr gross.

  • Eiskunstlauf
    Bei dieser Sportart werden kunstvolle Figuren und Drehungen gefahren. Die Schlittschuhe hierfür haben an den Spitzen gezackte Ränder um die Sprünge und Figuren ausführen zu können.
  • Eishockey
    Ein rasanter und teilweise etwas rabiater Gruppensport. Macht Spass schnell über’s Eis zu flitzen und zu punkten
  • Eisschnelllauf
    Schnell wie der Wind, werden hier Rennen gegen einander gefahren.

Viel Spass beim Wintersport!

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