Psychologie

Lernen Sie los zu lassen

Ein paar Strategien dazu

Seien Sie mutig und versuchen Sie's!
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Kategorie:
Autor:
Natalie Zumbrunn

Loslassen kann sich auf viele Arten zeigen.

  • Wegschmeissen von Erinnerungsstücken
  • Akzeptieren einer Situation
    Kränkung, Beziehungsende, Tod, Auszug der Kinder
  • Befreiung aus einer für uns bedrückenden Situation
    Job, Streit, unsere Bedürfnisse werden nicht erfüllt
  • Abschied von Lebensplänen
    Scheidung, Trennung, Geschäftsaufgabe
  • Akzeptanz
    Krankheit, Älter werden, Erwachsenwerden der Kinder

Wenn wir loslassen, entscheiden wir uns dazu, etwas Gutes für uns zu tun. Wir richten unseren Blick nach vorn! Wir schliessen mit Altem ab. Gelangen wir an den Punkt „so kann es nicht weitergehen“, oder noch besser „ich will nicht dass es so weiter geht!“ kann das Loslassen beginnen. Wir sind bereit zu akzeptieren, zu erkennen, nach einer Lösung zu suchen und in uns zu vertrauen, dass wir es schaffen.

 

Wollen Sie loslassen?
Finden Sie es heraus, indem Sie auf Ihre Gefühle hören.
Setzen Sie sich entspannt hin und schliessen Sie die Augen. Denken Sie an die Situation, den Menschen oder die Sammelstücke, die Sie gerne loslassen möchten. Stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn Sie losgelassen hätten.

  • Ein ausgeräumtes Zimmer, das nun zur Nutzung frei ist
  • Einen Bekannten, den Sie nie wirklich mochten, nicht mehr zum Bekanntenkreis zählen
  • Nie mehr ins alte Büro zur Arbeit fahren

Was lösen diese Vorstellungen bei Ihnen aus? Werten Sie Ihre Gefühle nicht! Spüren Sie nur nach, welche Emotionen Sie wahrnehmen. Öffnen Sie Ihre Augen und kommen Sie zurück im Alltag an.

 

Tipps zum loslassen

  • Machen Sie sich klar, ob Sie wirklich los lassen wollen (Übung oben).
  • Seien Sie ehrlich zu sich selber. Halten Sie aus Gewohnheit, Nostalgie oder aus Bequemlichkeit fest? Oder ist die Zeit definitiv abgelaufen?
  • Sehen Sie der Realität ins Auge.
  • Grübeln Sie nicht über das was-wäre-wenn nach.
  • Wenn Sie loslassen wollen, tun Sie es möglichst zügig. Fairerweise für Sie und die anderen.
  • Tragen Sie sich nichts nach. Wenn der Gedanke kommt wieso das Loslassen so lange gedauert hat, schieben Sie ihn weg. Es brauchte halt seine Zeit, bis Sie bereit dazu waren.
  • Verabschieden Sie sich.
  • Bedanken Sie sich für die Zeit, die Erlebnisse oder die Erinnerungen bei der Person oder den Erinnerungsstücken. Das hinterlässt ein gutes Gefühl des wirklich „abgeschlossen haben“.

Loslassen muss nicht immer ein totaler Verlust sein. Auch wenn es im ersten Moment so erscheint. Schauen Sie ein paar Wochen oder Monate später auf Ihren Entscheid zurück. Wie fühlen Sie sich? Und denken Sie daran:

Wer an Altem festhält, hat keinen Platz für Neues.

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