Gesundheit

Mückenplage: So können Sie sich schützen

Die warmen Temperaturen der letzten Tage bringen nicht nur sommerliche Wonne, sondern auch altbekannte Plagegeister zurück: Die Stechmücken sind wieder aktiv. Tomaten und Klimaanlagen können die lästigen Blutsauger aber vertreiben.

Gegen Mücken schützen
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Autor:
SWICA Gesundheitsorganisation

Experten gehen davon aus, dass der milde Winter in diesem Jahr zu einer regelrechten Mückenplage führen wird. Die Stiche der in unseren Breitengraden vorkommenden Stechmücken sind in der Regel zwar harmlos, jedoch ganz schön unangenehm. Denn die  Mücke spritzt einen Stoff in die Einstichstelle, der die Blutgerinnung verhindert und ihr das Blutsaugen erleichtert. Auf diesen Stoff reagiert unser Körper leicht allergisch, wodurch die Schwellung und ein unangenehmer Juckreiz entstehen.

Mücken lieben Körpergeruch
Um die lästigen Blutsauger fernzuhalten gibt es verschiedene Möglichkeiten: Als physikalische Massnahme kann neben dem Anbringen von Moskitonetzen und Fliegengittern auch eine Klimaanlage helfen. So richtig wohl fühlen sich Mücken nämlich erst bei Temperaturen von über 18 Grad. Zusätzlich können Sie sich für die Mücken «unattraktiv» machen, indem Sie regelmässig duschen und Ihre Kleidung häufig wechseln. Denn Mücken haben äusserst feine Nasen und werden von unserem Körpergeruch stark angezogen. Das Tragen langer Kleidung hilft aber nur bedingt, da Mücken durch feine Kleidung hindurchstechen können. Idealerweise setzen Sie auf helle und weite Kleider aus engmaschigem Material.

Zitronen statt Mückenspray
Die feinen Mückennasen mögen jedoch längst nicht alle Gerüche. Im Gegenteil: Gewisse Duftstoffe können gezielt zur Mückenabwehr verwendet werden. Neben den klassischen, oft eher streng riechenden Mückensprays, können Tomatenstöcke und Zitruspflanzen vor dem Fenster die Blutsauger vertreiben. Alternativ können Sie einen entsprechenden Duft auf die Haut auftragen.

Spucke verschafft kurzfristig Linderung
Haben Sie die Mücken doch einmal erwischt, hilft es, den Stich mit einem kalten Lappen, einem Kühlbeutel oder speziellen Salben zu kühlen. Haben Sie nichts davon zur Hand, können Sie alternativ etwas Spucke auf die Stelle tupfen. Ferner wird Lebensmitteln wie Kartoffeln, Tomaten, Spitzwegerich und Essig eine lindernde Wirkung zugeschrieben. Ist die Einstichstelle stärker als normal geschwollen und beginnt zu schmerzen, leiden Sie unter Umständen an einer Mückenallergie. In diesem Fall sollten Sie sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen.

Vorsicht bei Reisen ins Ausland
In vielen Ländern sind Mücken für die Übertragung lebensgefährlicher Krankheiten wie Malaria verantwortlich. Zu den am stärksten betroffenen Gebieten zählen die tropischen Regionen Afrikas und Asiens, Gebiete im Pazifik sowie Teile von Mittel- und Südamerika. Informieren Sie sich vor einer Reise ins Ausland unbedingt über die Risiken und treffen Sie allfällige Vorsichtsmassnahmen.

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