Essen und Kochen

Nice Cream

Was versteckt sich hinter diesem Wort? Hier erfahren Sie, wie Sie schnelles Glace hinzaubern können, ohne eine spezielle Glacemaschine zu besitzen.

Bunte Farben und verschiedene Aromen lassen die Nice-Cream sehr interessant wirken.
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Hinter dem Wort Nice-Cream verstecken sich zwei Begriffe aus der Englischen Sprache: «nice» und «icecream». Übersetzt heisst es so viel wie gefrorenes Fruchtpüree. Die Zusammensetzung dieses veganen Eises besteht aus gefrorenen Früchten und meistens einem alternativen Süssungsmittel wie Agavendicksaft oder Kokosblütenzucker. Es wird kein tierisches Produkt beigefügt wie bei einem Rahmglace und auch der Kristallzucker wird in den meisten Rezepten weggelassen. Als Topping oder Sonderzutaten werden oft Nussmus, gehackte Nüsse, rohe Kakaostücke oder Matchapulver zugefügt. So wird die Nice-Cream als super gesund angepriesen. Natürlich ist es auch hier so, dass die jeweils verspiesene Menge ausmacht, wie gesund es ist.

Die Herstellung von Nice-Cream ist einfach und wer einen grossen Tiefkühler hat, der kann die Sommer- und Herbst-Früchte-Ernte gut darin aufbewahren, um jederzeit ein schnelles Eis zu produzieren. Was Sie neben gefrorenen Früchten noch benötigen, ist ein Hochleistungsmixer oder ein Foodprozessor. Diese haben beide sehr viel Power und können das harte, gefrorene Obst in kurzer Zeit zu einem cremigen Eis zerkleinern. Wenn Sie gefrorene Bananen mit beispielsweise Beeren verwenden, kriegen Sie automatisch eine cremigere Konsistenz hin, wie wenn Sie nur Beeren verwenden. Sehr reife Bananen schmecken auch süsser als die grünen Exemplare und lassen sich somit wunderbar für Nice-Cream tiefkühlen. Natürlich können Sie auch schnelles Früchteeis ohne Bananenbasis herstellen. Der Nachteil von Nice-Cream ist, dass es sogleich nach der Herstellung serviert werden soll. Lassen Sie es stehen, wird es sehr schnell auftauen und einfach ein Fruchtmus sein. Geben Sie es nach der Herstellung nochmals in den Tiefkühler, werden sich die Moleküle neu anordnen und die Eiskristalle stören beim Genuss. Ebenfalls nicht anzuraten ist es, Nice-Cream mit dem Pürierstab herzustellen. Mit einem energiestarken Stab, das heisst 1000 Watt und höher, können Sie es probieren. Doch Ihr Geduldsfaden wird strapaziert werden. Lassen Sie sich auf diesen Test ein, geben wir Ihnen folgende zwei Tipps mit: Verwenden Sie ein hohes Gefäss, damit die gefrorenen Früchte beim Zerhäckseln nicht eine zu grosse Spritzerei in der Küche hinterlassen und lassen Sie die Früchte einige Minuten leicht antauen vor dem Pürieren. Dies bedeutet jedoch, dass die fertige Nice-Cream dann auch schneller schmilzt auf dem Teller. Schummeln können Sie dort, wenn Sie die Creamkugeln mit einigen frischen Beeren oder anderen Früchten garnieren.

Wenn Sie auch mit einem Softeis zufrieden sind und nur eine Pürierstab besitzen, dann können Sie zu den gehackten Früchten noch einige Esslöffel Milch oder Pflanzendrink geben und die Masse dann pürieren. Diese Masse lässt sich kaum zu Kugeln formen. Abgefüllt in eine kleine Tasse oder Schale und garniert mit einigen gehackten Nüssen oder frischen Früchten, macht auch dieses Softeis eine gute Falle.

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Experimentieren in der Tiefkühl-Früchte-Küche.

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