Entspannung

Schäfchen zählen und Co.

Problemloses Ein- und Durchschlafen ist für viele ein Problem. Tipps, wie Sie sich in der Nacht so richtig gut erholen können.

Schlafen Sie gut!
Kategorie:
Autor:
Natalie Zumbrunn

Wieso wir schlafen müssen, ist wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt. Sicher ist aber, dass sich Körper und Geist während des Schlafens von Ereignissen des Tages erholen. So dass wir am folgenden Tag wieder optimal agieren können.

Eine Schlafstörung liegt vor, wenn Sie mindestens 3 Mal pro Woche seit mindestens 1 Monat Ein- oder Durchschlafprobleme haben, die Sie in Ihrem Alltag negativ beeinflussen. In diesem Fall sollten Sie einen Spezialisten aufsuchen, um mögliche Ursachen abzuklären.

Bei leichten Schlafstörungen, die nur ab und zu auftreten und Sie in Ihrem Alltag nicht beeinträchtigen, können Sie selber aktiv werden. Ein paar kleine Massnahmen helfen meist schon, um das Ein- und Durchschlafen zu verbessern. Lesen Sie hier einige Tipps dazu.

 

Do’s

  • Essen Sie das Nachtessen mindestens zwei Stunden bevor Sie zu Bett gehen. Geniessen Sie abends kohlenhydratreiche und fettarme Speisen. Fett und Eiweiss bremsen die Verdauung und können zu körperlichem Unwohlsein führen.
  • Gehen Sie regelmässig ins Bett. So kann sich Ihr Körper auf diese Gewohnheit einstellen.
  • Mittagsschläfchen oder «Powernaps» liefern unter dem Tag neue Energie. Jedoch sollte es maximal 30 Minuten dauern.
  • Sorgen Sie für Ruhe in Ihrem Schlafzimmer, damit Sie ungestört ein- und durchschlafen können.
  • Achten Sie darauf, dass kein störendes Licht in Ihr Schlafzimmer dringt.
  • Die optimale Raumtemperatur liegt zwischen 15 und 18 Grad. Lüften Sie vor dem Zubettgehen Ihr Zimmer oder stellen Sie die Heizung runter.

 

Dont’s

  • Vermeiden Sie abends intensive körperliche oder geistige Aktivitäten wie Sport, Akten wälzen, Fernsehen, Videospiele und so weiter. Schalten Sie Ihren Geist und Körper mit einem guten Buch oder entspannender Musik in den Relax-Modus um.
  • Wälzen Sie abends keine Probleme. Setzen Sie sich eine Stunde bevor Sie ins Bett gehen bequem hin und nehmen Sie eine leere Schachtel. Denken Sie an alles, was Sie beschäftigt. Legen Sie es symbolisch in die Kiste und lassen Sie es darin zurück.
  • Schwarztee, Kaffee und Cola enthalten Koffein, das aufputschend wirkt. Trinken Sie 5-6 Stunden vor dem Schlafen keine koffeinhaltigen Getränke mehr.

 

Hausmittelchen:

  • Warme Milch mit Honig. Milch enthält Tryptophan, Honig enthält beruhigenden Zucker. (Trypthophan ist eine Aminosäure, ein kleinster Eiweissbaustein, der in unserem Körper Serotonin bildet. Serotonin wiederum hat eine beruhigende und somit schlaffördernde Wirkung).
  • Einschlaftee. Schlaffördernde Kräutertees sind zum Beispiel: Baldrianwurzel, Melisse, Hopfen, Weissdorn und noch viele mehr.
  • Zartbitterschokolade mit Mandeln. Kakao, Zucker und Trockenfrüchte erhöhen den Tryptophan-Spiegel und verstärken so die Serotoninbildung (siehe warme Milch).
  • Zwiebelsuppe. Zwiebeln enthalten Querzitin, eine leicht beruhigende Substanz.

 

Gute Nacht!

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