Unterhaltung

Schoggischlecken mit Karl's Kühner Gassenschau

Die verrückteste Theatertruppe der Schweiz zeigt ihr Erfolgsstück «Fabrikk» in Winterthur. Die turbulente Story über Schokolade made in China bringt die Globalisierung auf den Punkt. Und macht trotzdem gewaltig Spass.

Bewegung, Licht und Feuer: Die Gassenschau garantiert für Spektakel.
Autor:
Beat A. Stephan

G ching wei scho-ggi, vo shang-hai bis bei-jing. Das die süsse Message für eine Schweizer Schoggifabrik. Chinas Schleckmäuler wollen Pralinés statt ewig nur Pekingenten! Nun ist fertig lustig mit dem süssen Leben in der Schlendrian-Schoggifabrik. Ab sofort ist Bienenfleiss angesagt. Doch den Chinesen munden die süssen Mümpfeli nicht. Sie wollen Ginseng-Pralinen – gleich 50 Millionen Schachteln – und die «Fabrikk» am liebsten zum Dessert dazu.

Globalisierungsprobleme und Spektakel

Mit dieser bittersüssen Story – schoggi-meid-in-China – nimmt Karls kühne Gassenschau ein aktuelles und brisantes Thema auf, die Globalisierung, aber in Silberpapier verpackt. Und die kühnen Karls bringen es wie immer mit viel Spektakel, Stunts und Special Effects auf die Bühne. Das ist Volkstheater fast wie eine Pekingoper, made in scho-ggi Switzerland.

Karl‘s kühne Gassenschau: «Fabrikk». Winterthur, Industriepark, 25. Mai bis 4. August, jeweils Dienstag bis Samstag.

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