Haushalt

Spagat zwischen Familie und Beruf - Tipps gegen Alltagsstress

Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen ist für alle berufstätigen Eltern eine Herausforderung. Die Lösungsansätze können ebenso zahlreich sein wie die individuellen Bedürfnisse und Familiensituationen.

Alltagsstress
Kategorie:
Autor:
Luzia Ebnöther

Besonders in Haushalten von Alleinerziehenden ist oft Stress vorprogrammiert beim Versuch, Kind und Karriere miteinander zu vereinbaren. Mit ein bisschen Kreativität und solider Organisation lässt sich der Alltag aber sogar allein bewältigen.

Nicht nur junge Familien und Alleinerziehende in Grossstädten sind oft damit überfordert, Job und Kind(er) unter einen Hut zu bringen. Wie geht man also am besten vor, um für den stressigen Familienalltag gewappnet zu sein?

Notfallpläne
Auch wenn der familiäre Alltag gut organisiert ist, ist ein Notfallplan sinnvoll. Zum Beispiel, wenn die Kinder morgens mit Fieber wach werden, die Bekannte, die sonst gerne einspringt, gerade verreist ist und es im Büro zurzeit drunter und drüber geht. Die Rettung in solchen Fällen findet sich manchmal schon in der näheren Umgebung. Wer offen ist und Kontakte zu anderen (berufstätigen) Eltern knüpft, kann sowohl sich selbst als auch den anderen helfen, wenn diese in eine Notfallsituation geraten. Flexibel zu sein und sich ein Netzwerk an Menschen zu schaffen, auf die man sich in solchen Fällen verlassen kann, gibt Eltern Sicherheit und verhindert im Zweifelsfall viel Stress.

Zeit für sich
Wie das Präsidialdepartment der Stadt Zürich berichtet, findet ein Fünftel der Zürcher Eltern mit Kindern unter 13 Jahren, dass zu wenig Zeit für sich selbst bleibt. Zudem übernehmen traditionell noch immer die Mütter einen grossen Teil der Kinderbetreuung und der Hausarbeit: Wenn Kinder krank sind, bleiben in fast 70 Prozent der Familien hauptsächlich die Mütter zu Hause. Oft fehlen gerade Frauen im Alltag die Freiräume, in denen sie sich nur mit dem eigenen Hobby beschäftigen oder etwas gegen den Schlafmangel der letzten Wochen tun können. Sich Freiräume zu schaffen, ist jedoch wichtig: Diese Zeit ist gut investierte Zeit, weil man aus ihr die Kraft schöpfen kann, um sowohl seinem Partner, seinen Kindern wie auch dem Beruf gerecht zu werden. Auch anstehenden Aufgaben oder Problemen kann man auf diese Weise wieder voller Tatendrang begegnen.

Hilfe im Haushalt
"Das bisschen Haushalt macht sich von allein, sagt mein Mann", so der bekannte Schlager, den vor 40 Jahren Johanna von Koczian sang. Auch heute noch sorgt die unterschiedliche Auffassung von Ordnung und Sauberkeit bei Männern und Frauen immer wieder für Konflikte. Das Zauberwort lautet hier: Arbeitsteilung. Ob Wäsche waschen, Fenster putzen oder Geschirr spülen – Mit einem Plan, bei dem jedes Familienmitglied im Wechsel für eine bestimmte Aufgabe eingeteilt ist, bleibt der Haushalt nicht immer nur einer Person allein überlassen. Wenn der Energietank aber doch so gut wie leer ist, sollte man nicht bis zum allerletzten Tropfen weiterfahren, sondern die Pannenhilfe rufen. Die eilt etwa in Gestalt einer professionellen Reinigungskraft herbei. Wer online nach einer Putzhilfe in Zürich sucht, wird bspw. bei Anbietern wie Book A Tiger fündig. Diese vermitteln schon ab 12,90 Euro seriöse Reinigungskräfte. Die Zeit, die man dadurch spart, kann man dann dafür nutzen, etwas mit seinen Kindern oder seinem Partner zu unternehmen.

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