Gesundheit

Starkes Schwitzen kann lästig sein

Können Hausmittel helfen?

Wenn Schwitzen unangenehm ist
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Schwitzen ist gesund. Mit dem austretenden Schweiss werden Schadstoffe aus unserem Körper entfernt.
Es kann aber auch unangenehm werden, vor allem bei starkem Schwitzen. Wenn es offensichtlich wird durch Schweissränder unter den Achseln, wenn es spürbar ist durch nasse Hände, oder wenn wir wegen nasser Füsse in unseren Schuhe rutschen.

 

Achselschweiss
Jeder Mensch schwitzt unter den Achseln. Je wärmer die Temperaturen oder je anstrengender die Aktivität, umso mehr Schweisswird abgesondert. 1% der Bevölkerung leidet sogar an einer übermässigenSchweissproduktion unter den Achseln, das wird als Axilliäre Hyperhidrose bezeichnet. Mögliche Ursachen für starkes Schwitzen können sein:

  • Ungenügende Hygiene
  • Zu enge Kleidung
  • Stress / Angst / emotionale Probleme
  • Übergewicht
  • Hormonelle Störungen
  • Falsche Ernährung

 

Schweissfüsse (HyperhidorsePlantaris)
Sie gehören neben den Schweisshänden zu den häufigsten Formen von übermässigem Schwitzen. Sie treten selten allein auf. Meist treten beim Betroffene gleichzeitig auch noch Schweisshände oder übermässiges Schwitzen untern den Achseln auf. Bei den Schweissfüssen ist das Schwitzen meist ein kleineres Problem, da es nicht sichtbar ist. Das Unangenehme daran ist eher, wenn ein Betroffener seine Schuhe ausziehen muss. Meist weisen Schweissfüsse einen starken, unangenehmen Geruch auf. Zudem haben Betroffene ein höheres Risiko an einer Pilzinfektion zu erkranken. Welche Ursachen zu Schweissfüssen führen, sind noch nicht abschliessend geklärt.

 

Schweisshände (Hyperhidrose Palmaris)
Sie gehören neben den Schweissfüssen zu den häufigsten Formen von übermässigem Schwitzen. Mögliche Ursachen sind:

  • Genetische Veranlagung, in 50% der Fälle
  • Emotionale oder mentale Gründe
  • Die Angewohnheit schnell in Rage zu geraten oder schnell nervös zu werden
  • Ängstliches Naturell

 

Was kann die Hausmittelapotheke tun?

  • Reiben Sie 3x täglich die Hände mit Franzbranntwein ein – gegen Handschweiss
  • Tauchen Sie die Hände mehrmals täglich in lauwarmes Wasser – gegen Handschweiss.
  • Duschen Sie lauwarm und nicht zu kalt, sonst fangen Sie nach dem Duschen gleich wieder an zu schwitzen.
  • Kochen Sie 30g Walnussblätter, 20g Thymian und 40g Eichenrinde 10 Minuten lang. Lassen Sie den Sud abkühlen und waschen Sie Ihre befallenen Körperteile täglich damit.
  • Trinken Sie täglich zwei Tassen Salbeitee.

 

Sonstige Tipps:

  • Tragen Sie atmungsaktive Kleidung oder Leinen. Baumwolle saugt den Schweiss auf und fängt mit der Zeit an zu riechen.
  • Ihre Kleidung sollte möglichst locker sein. So kann die Luft besser zirkulieren.
  • Falls Sie übergewichtig sind, kann eine Gewichtsreduktion helfen um weniger zu schwitzen.
  • Gehen Sie gegen die Angst vor dem Schwitzen an, mit Entspannungstechniken oder Atemübungen.
  • Reduzieren Sie auf scharfes Essen, Kaffee und Alkohol.
  • Stoppen Sie das Rauchen
  • Der Akupressurpunkt gegen übermässiges Schwitzen liegt auf der Höhe Ihrer Ohrläppchen, zirka einen Finger breit hinter dem Ohr am Schädelknochen. Massieren Sie gleichzeitig beide Seiten mit dem Zeigefinger in kreisenden Bewegungen.

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