Veganes Wienerschnitzel?

Testen Sie dieses vegane, selbstgemachte Schnitzel aus und lassen Sie sich von der nicht-tierischen Variante überzeugen.

Kein Fleisch, wer merkt es?
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Es muss nicht immer Fleisch sein. Herr und Frau Schweizerin essen wöchentlich zweieinhalb Mal so viel Fleisch, wie aus gesundheitlicher Sicht empfehlenswert ist. Oft ist Fleisch nicht nur des Geschmacks wegen so beliebt, sondern auch weil es mit besonderen Speisen verbunden wird. Das Schnitzel ist ein klassische Beispiel dafür. Vielleicht können Sie mit diesem Schnitzel auch Ihre Familie davon überzeugen, einmal mehr die vegane Variante zu wählen.

Für vier solcher Schnitzel brauchen Sie:
fünf Deziliter Gemüsebouillon, einen Teelöffel Paprikapulver, einen Teelöffel Salz, einen Teelöffel gemahlenen Pfeffer, 200 Gramm feines Sojagranulat (in grossen Lebensmittelgeschäften erhältlich), zwei Esslöffel Mehl, einen Esslöffel Weizen- oder Maisstärke, drei Esslöffel Sojadrink, drei Esslöffel Sojarahm, drei Esslöffel Kichererbsenmehl, zwei Esslöffel Weizenmehl, fünf Esslöffel Paniermehl, zwei Deziliter HOLL-Rapsöl zum Braten

So gehen Sie vor:
Kochen Sie fünf Deziliter Gemüsebouillon auf und würzen Sie diese mit dem Paprika, dem Salz und dem Pfeffer. Geben Sie das Sojagranulat in eine Schüssel und giessen Sie die Flüssigkeit darüber. Mischen Sie das Ganze und lassen Sie es zehn Minuten quellen. Dann drücken Sie das restliche Wasser heraus und kneten die Stärke und das Mehl gut unter das Soja. Diesen Teig teilen Sie in vier gleichgrosse Portionen und formen daraus vier Schnitzel.
Zum Panieren machen Sie drei Suppenteller bereit. In den ersten geben Sie das Mehl, im zweiten vermischen Sie das Kichererbsenmehl mit dem Sojadrink und -rahm und in den dritten Teller geben Sie das Paniermehl. Das Kichererbsenmehl-Gemisch ersetzt das verquirlte Ei und sollte eine nicht zu dicke Flüssigkeit sein. Falls es zu dick ist, geben Sie noch etwas Sojadrink zu.
Anschliessend panieren Sie jedes Schnitzel in der Reihenfolge der Teller: bemehlen im Weizenmehl, dann durch das Soja-Kichererbsengemisch ziehen und zum Schluss im Paniermehl wenden und dabei die Panade gut festdrücken. Legen Sie die panierten Schnitzel bis zum Braten nebeneinander hin. Wenn Sie die Stücke aufeinanderlegen, fällt später die Panade ab, weil die Feuchtigkeit durchgezogen ist und der Paniervorgang hat sich nicht gelohnt.
Zum Braten geben Sie das Rapsöl in eine hohe Bratpfanne und erhitzen es. Geben Sie jedes Schnitzel für ungefähr sechs Minuten in das heisse Fett und braten Sie es goldbraun. Nehmen Sie es heraus und lassen es auf einem Haushaltpapier etwas abtrocknen. Bis alles fertig sind, stellen Sie die bereits gebratenen Stücke bei 80 Grad im vorgeheizten Ofen warm. Natürlich können Sie die Schnitzel auch in der Fritteuse ausbacken. Dort haben Sie eine einfachere Kontrolle der Öltemperatur und die Fritteuse können Sie, sofern vorhanden, auch Draussen bedienen, damit nicht die ganze Wohnung nach Frittieren riecht.

Garnieren Sie das Schnitzel mit je einem Zitronenschnitz und servieren Sie dazu etwas, das bestimmt allen am Tisch passt.

Wir wünschen guten Appetit mit dem etwas anderen Schnitzel.

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