Von Hand ins Internet

Steve Jobs (55), CEO von Apple, enthüllte am 27. Januar 2010 das neue iPad. Im Frühling soll es erhältlich sein.

Steve Jobs freut sich übers iPad. (Foto: Apple)
Autor:
Thomas Gräser

Das gemäss Apple «beste Gerät für Internet, Mails und Fotos» sieht auf den ersten Blick aus wie ein überdimensionales iPhone. Es hat etwa Höhe und Breite eines A4-Blattes und ist nicht einmal 1,5 Zentimeter dick – oder dünn. Das neue Ding aus dem Hause Apple ist auch nur 680 Gramm schwer. Im März will Apple das iPad in den USA liefern können. 

Was ist ein iPad?

Ein mobiler Computer mit berührungsempfindlichem Bildschirm, der mit den Fingerspitzen bedient wird. Wie beim iPhone benützt man zum Bedienen den Finger – oder mehrere. So hat man viele Anwendungen buchstäblich in der Hand: Internet, E-Mail, Musik, Fotosammlung, Spiele und etliche weitere Applikationen (Apps). Im Gegensatz zum iPhone kann man aber nicht telefonieren damit.

Jobs preist das iPad als noch fehlende Lösung, als Bindeglied zwischen einem iPhone und einem Laptop an. Es vereint aber nicht alle Funktionalitäten von diesen beiden, auch eine Webcam fehlt.

Von Tampon bis Motor

In den USA staunten viele Frauen, erste Witze tauchten auf und das Wort «iTampon» wurde im Netzwerk Twitter zum Hauptbegriff (mit Pad bezeichnet man Tampons oder Slipeinlagen).

Bei GMX ist zu lesen, dass der Name «iPad» von Fujitsu patentiert sei, und dass ein Rechtsstreit mit Apple am Laufen sei.

Bei Coconut Grove Intimates würden unter dem Namen iPad gepolsterte Büstenhalter verkauft, Siemens nutze den Begriff iPad bei bestimmten Typen von Motoren.

Und der französisch-italienische Chip-Hersteller STMicroelectronics halte die Rechte am Markennamen iPad für Europa und nutze ihn für einen Tablet-Computer.

Man darf gespannt bleiben auf den neuen Tablet-Computer aus dem Hause Apple.

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