Gesundheit

Warzen - Ungefährlich aber lästig

Wie werden Sie die lästigen Dinger wieder los?

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Autor:
Natalie Zumbrunn

Warzen sind gutartige Hautveränderungen. Sie sind zwar unansehnlich und störend, aber nicht gefährlich. Warzen werden durch bestimmte Viren ausgelöst. Je nach dem welchen Virus der Übeltäter ist, entsteht ein anderer Warzentyp.

Warzentypen

Diese Aufzählung ist nicht abschliessend. Ebenso gibt es verschieden Untergruppen der Warzengattungen.

  • Stachelwarzen: die häufigste Warzenart. Stecknadelkopf- bis erbsengrosse harte, sich wölbende Knötchen, die später verhärten. Sie kommen vor allem an Händen, Fingern, Nagelrändern und Fusssohlen vor.
  • Mosaikwarzen: treten nur oberflächlich an Fusssohlen oder Zehenballen auf. Sie weisen eine weissliche Färbung auf. Können sich beetartig auf der Fusssohle ausbreiten.
  • Dornwarzen: einzelstehende, tief nach innen wachsende Warzen. Tritt meist an den druckbelasteten Stellen der Fussohlen (z.B. Fersen) auf. Die Warze kann tief ins Innere wachsen. Wächst sie bis an die empfindliche Knochenhaut, können durch Belastung Schmerzen beim Gehen auftreten.
  • Feigwarzen (Genitalwarzen): weissliche oder fleischfarbene Knötchen an den Geschlechtsorganen oder im Analbereich.
  • Dellwarzen: haben meist eine Delle in der Mitte und treten am ganzen Körper auf, vor allem an Händen, Armen, Fingern und am Oberkörper.

Warzen treten häufiger an Stellen auf, die beschädigt sind, wie zum Beispiel Risse, Ekzeme, Schürfungen. An solchen Stellen können die Warzenviren einfacher eindringen und sich einnisten.

Therapie bei Warzen

Wie Warzen behandelt werden, hängt davon ab, zu welchem Warzentyp sie gehören. Aus diesem Grund sollten Sie bestehende Warzen Ihrem Hausarzt, Ihrem Dermatologen oder Apotheker zeigen. So kann die richtige Therapie gefunden werden.

Spontanheilung kann es ebenfalls geben. Voraussetzung dafür ist, dass das betroffene Immunsystem in der Lage ist, die auslösenden Warzenviren abzutöten und zu eliminieren. Die Warzen trocknen dann aus und schleifen sich mit der Zeit ab. Das Risiko einer Neuansteckung ist bei ehemals Betroffenen grösser als bei Personen, die noch nie Warzen hatten.

Eine wichtige Voraussetzung, um sich gegen Warzenviren zu wehren, ist ein gut funktionierendes Immunsystem. Stärken Sie es durch eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung. Auch eine verbesserte Hautdurchblutung, durch regelmässige Bewegung und Wechselduschen, helfen im Kampf gegen die Warzen.

Hausmittel gegen Warzen

Die meisten Hausmittel gegen Warzen sind wissenschaftlich nicht bewiesen. Und dennoch gibt es Erfolgsgeschichten, bei denen die Warzen ganz verschwunden sind oder sich zumindest verbessert haben.

  • Mehrmals täglich Teebaumöl mit einem Wattestäbchen auf die betroffenen Stellen auftragen.
  • Wasserdichtes, medizinisches Klebeband auf die Warzen kleben. Täglich wechseln.
  • Täglich eine Knoblauchzehe halbieren. Mit den Schnittflächen die betroffenen Stellen einreiben.
  • Ein Stück Bananenschale – die weiche Seite – mit einem Pflaster oder Verband auf den Warzen fixieren. Über Nacht einwirken lassen.
  • Mit einem Wattebausch mehrmals täglich die Warzen mit Apfelessig abtupfen. Oder die Mitte eines Pflasters mit Apfelessig tränken und auf die Warze kleben.
  • Zitronensaft – Anwendung wie beim Apfelessig oben.

Kennen Sie noch weiter hilfreiche Tipps im Kampf gegen Warzen? Berichten Sie uns darüber.

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