Psychologie

Was ist eine Alternative?

Statt Essen - was darfs den sein?

Frei sein mit Alternativen
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Essen muss nicht immer durch Hunger begründet sein. Es gibt diverse Essauslöser, die auf Emotionen beruhen.
Welche Alternative statt Essen in Frage kommt, ist für jeden anders. Im folgenden Artikel haben wir einige mögliche Wahlmöglichkeiten für Sie zusammen getragen.

 

Essen um überschüssige Energie los zu werden
Zum Beispiel bei Wut, Frust, Stress, Ärger

  • Geben Sie Ihren Emotionen ein anderes Ventil. Eine Möglichkeit ist Sport. Da können die überschüssigen Energien so richtig verbrannt werden.
  • Ein anderes nützliches Ventil ist: setzen Sie Ihre Energie Zuhause frei! Putzen Sie, räumen Sie den Schrank auf – so ist gleichzeitig noch eine Hausarbeit erledigt.
  • Schaffen Sie den Ärger aus der Welt. Möglich mit klärenden Gesprächen, respektieren von eigenen Grenzen oder einer Veränderung der jeweiligen Situation.
  • Gönnen Sie sich Entspannung. Mit einem guten Buch, einem Entspannungsbad, einer Stunde Yoga oder einer Tasse Tee bei Kerzenschein und Ihrer Lieblingsmusik.
  • Führen Sie eine Atem- oder Entspannungsübung durch. Essen um mangelnde Energie auf zu tanken Zum Beispiel bei Langeweile, Trauer, niedergeschlagener Stimmung
  • Meiden Sie die Langeweile. Beim Fernsehen zum Beispiel. Sehen Sie sich nur Sendungen an, die Sie auch wirklich interessieren und bei denen Sie mit Ihrer vollen Aufmerksamkeit dabei sind.
  • Erstellen Sie eine Liste mit Tätigkeiten, die Sie schon lange erledigen wollten (Fotos einkleben, Bürounterlagen sortieren und so weiter). Kommt Langeweile auf, suchen Sie sich eine der Aufgaben aus. 
  • Ist es Ihnen bei der Arbeit langweilig, diskutieren Sie das mit Ihrem Arbeitgeber. Eine neue zusätzliche Aufgabe oder die Mitarbeit bei einen anderen Projekt, kann die Arbeit wieder interessanter machen.
  • Geben Sie Ihren Emotionen eine Stimme. Sprechen Sie mit einer nahestehenden Person über die belastenden Emotionen.
  • Schreiben Sie mal wieder Tagebuch. Werden Sie sich so, Ihren Emotionen noch bewusster. Das hilft das Essmuster weiter zu entlarven und in den Hintergrund zu rücken.
  • Gehen Sie einem Hobby nach (Stricken, Basteln, Puzzeln, Sprache lernen).

 

Essen um sich etwas Gutes zu tun
Zum Beispiel sich belohnen

  • Gönnen Sie sich etwas, das nichts mit Essen zu tun hat. Ein Wellnesswochenende zum Ausspannen, eine feine Tasse Ihres Lieblingstees, ein Kapitel aus einem spannenden Hörbuch, Kerzenlicht zum Nachtessen, einen Kinobesuch oder was Ihnen sonst noch Spass macht.

 

Alles in allem ist es für eine erfolgreiche Gewichtsabnahme sinnvoll, seine Essgründe zu kennen. Ebenso wichtig ist es, Süsses nicht ganz aus dem Speiseplan zu verbannen, sondern im Mass zu geniessen.

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