Gesundheit

Was ist Q10?

Wir verraten Ihnen, was dahinter steckt

Ein wichtiger Stoff für die Gesundheit
Kategorie:
Autor:
Natalie Zumbrunn

Ob in Hautcremen, in Vitaminpräparaten oder in Nahrungsmitteln Q10 ist in vielen Produkten anzutreffen. Aber was ist Q10?

Für Q10 gibt es verschiedene Bezeichnungen. Zum Beispiel Coenzym Q10, Ubichinon, (Ubi)Decarenon.
Q10 ist ein Enzym und kommt überall im Körper vor. Besonders reichhaltig findet es sich an Orten, an denen der Energiebedarf sehr hoch ist, wie in der Leber und der Herzmuskulatur.

Bis jetzt wurde Q10 nur im Menschen gefunden. Die menschliche Leber kann pflanzliche und tierische Vorstufen des Q10 umwandeln.
Um Q10 selber aufzubauen, benötigt der menschliche Körper die Aminosäure Phenylalanin und B-Vitamine.
Gespeichert wird das Q10 in Herz, Nieren, Leber und in der Muskulatur.

Was macht Q10?
Es gibt diverse Aufgaben, die von Q10 übernommen oder unterstützt werden:

  • Der menschliche Körper produziert über eine Kettenreaktion diverser Enzyme Energie aus Wassserstoff und Sauerstoff. Q10 ist eins dieser Enzyme. Wird die Kettenreaktion gestört, wird auch die Energieproduktion gestört. 95% der gesamten Körperenergie werden mittels Q10 zur Verfügung gestellt.
  • Q10 wirkt antioxidativ. Das heisst, dass es den Körper vor freien Radikalen schützen kann. Q10 schützt vor allem die Zellwände.
  • Damit die Leber seine Stoffwechsel- und Entgiftungsfunktion ausführen kann, benötigt sie die Unterstützung von Q10.
  • Eine gute Versorgung mit Q10 hat einen positiven Einfluss auf die Fliessfähigkeit des Blutes.

Mangel an Q10
Q10 wird vom Körper selber produziert und durch die Nahrung zugeführt. Ein Mangel an Q10 ist selten anzutreffen. Gehäuft treten Mängel aber bei Menschen mit Myopathien, einer Muskelerkrankung auf oder durch die Einnahme von Statinen (Medikamente zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen).

Wo hat‘s Q10 drin?
Q10 ist hitzeempfindlich und kann durch Kochen zerstört werden. Bevorzugen Sie deshalb schonende Zubereitungsarten wie dämpfen und dünsten.

  • Innereinen wie Leber
  • Öligem Fisch
  • Nüssen
  • Hülsenfrüchten
  • Sesamsamen
  • Sonnenblumenkernen
  • Pflanzenölen
  • Kohl
  • Zwiebeln
  • Kartoffeln
  • Spinat
  • Rosenkohl
  • Brokkoli

Wie bei den meisten Nahrungsergänzungsmitteln gilt: solange Sie gesund sind und sich ausgewogen ernähren, benötigen Sie keine Ergänzungspräparate. Eine Einnahme wird dann sinnvoll, wenn ein Mangel besteht.

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