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Weintrauben

Mit oder ohne Kern? - Was ist natürlich?

Mit oder ohne - sowieso ein Genuss
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Die Kerne in der Weintraube sorgen, wie alle Kerne dafür, dass sich die Pflanze vermehren kann. Es kann aber vorkommen, dass Früchte kernlos sind. Diese kernlosen Trauben entstehen, wenn der Rebstock ohne Befruchtung Früchte entwickelt. Kernlose Trauben sind demzufolge ein Naturprodukt.

Damit die Weintrauben schön gross werden, braucht es ein Pflanzenhormon, das für das Wachstum verantwortlich ist. Dieses Hormon liefert der Traubenkern. Aus diesem Grund sind kernlose Trauben kleiner, als solche mit Kernen. Die kleinbeerigen, kernlosen Früchte werden schon seit vielen Jahren für die Herstellung von Rosinen verwendet. Bei den frischen Trauben ist es dagegen wünschenswert, dass sie gleichgross sind wie ihre Verwandten mit Kern. Dazu werden kernlose Trauben mit künstlichen Wachstumshormonen behandelt, die das Wachstum fördern. Ausserdem sind einige kernlose Traubensorten anfälliger auf Pilzkrankheiten und müssen häufiger behandelt werden.

Der Kern in der Weintraube enthält neben dem Wachstumshormon für die Beere Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Er ist schliesslich dazu da, zu einer neuen Rebe heranzuwachsen. Traubensorten, die Kerne enthalten, sind zudem meist süsser und haben mehr Aroma.

Mit oder ohne Kern, in der Natur kommt beides vor. Die kernhaltigen Trauben haben sie dank dem Kern meist ein stärkeres Aroma und liefern mehr Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Entscheiden Sie selbst, was Sie lieber mögen.

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