Ernährung

Zusatzstoffe im Essen

Was sich alles darin versteckt

Wozu braucht's den das?
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Kennen Sie das? Sie stehen im Lebensmittelgeschäft und möchten Ihren Einkauf erledigen. Sie nehmen ein Produkt in die Hand und lesen die Zusammensetzung. Nach und nach stolpern Sie über E-Nummern und Zutaten, die nicht unbedingt natürlich klingen. Die Lebensmittelindustrie gibt diese Zusatzstoffe dazu, um Produkte haltbarer, cremiger und feiner zu machen.
Zusatzstoffe stehen entweder mit vollem Namen oder mit ihrer zugehörigen E-Nummer in der Zutatenliste, auf der Lebensmittelverpackung. Wenn Sie eine E-Nummer nicht kennen, können Sie sie hier eingeben und entschlüsseln.

Zudem finden Sie hier eine Übersicht über die verschiedenen Zusatzstoffe und deren E-Nummern-Bezeichnung.

 

Zusatzstoffe können verschieden hergestellt werden:

  • Pflanzliche Quellen
    zum Beispiel Chlorophyl (E140) oder Pektin (E440).
  • Tierische Quellen
    zum Beispiel Bienenwachs (E901)
  • Anorganische Quellen
    zum Beispiel Magnesiumchlorid (E511)
  • Chemisch-synthetische Quellen
    zum Beispiel Süssstoffe wie Aspartam (E951)

 

Backtriebmittel
Sie setzen Gas frei, damit der Teig aufgeht und voluminös und luftig wird.

 

Füllstoffe
Sie geben einem Produkt mehr Volumen, ohne dessen Energiegehalt zu erhöhen.

 

Feuchthaltemittel
Sie verhindern, dass ein Lebensmittel austrocknet.

 

Modifizierte Stärke
Stärke wird ein- oder mehrmals chemisch behandelt, dadurch verändern sie ihre Konsistenz oder Farbe.

 

Süssstoffe / Süssungsmittel
Geben einem Produkt einen süssen Geschmack, ohne dass Zucker eingesetzt werden muss.

 

Farbstoffe
Durch Kochen oder Lagerung geht die natürliche Farbe der Lebensmittel oft verloren. Durch künstliche oder natürliche Farbstoffe wird die Farbe wieder eingebracht.

 

Aromen
Hier gibt en natürliche (Vanille), naturidentische (Vanillin) und künstliche Stoffe. Sie helfen den vorhandenen Geschmack eines Lebensmittels zu intensivieren. Beispiele sind Fruchtjoghurts oder Energy Drinks.

 

Konservierungsstoffe
Sie verhindern, dass Schimmelpilze oder andere Gärungs- und Fäulniserreger wachsen können.

 

Antioxidationsmittel
Sie verlängern die Haltbarkeit, indem sie die Lebensmittel vor Sauerstoff schützen.

 

Verdickungsmittel
Sie machen die Konsistenz eines Lebensmittels sämig und geschmeidig.

 

Emulgatoren
Sie verhindern, dass ein Lebensmittel gerinnt.

 

Feuchthaltemittel
Es schützt die Produkte vor dem Austrocknen.

 

Säuerungsmittel
Sie balancierend den Säuregehalt von Lebensmitteln aus. Durch diese Zusatzstoffe werden auch die Haltbarkeit, das Aussehen und der Geschmack beeinflusst.

 

Geschmacksverstärker
Diese Zusatzstoffe intensivieren den Eigengeschmack eines Produktes oder verleihen ihm einen zusätzlichen Gout.

 

Geniessen Sie Ihre Lieblingsprodukte weiter!
Damit ein Zusatzstoff eingesetzt werden darf, muss er gesundheitlich unbedenklich und technologisch notwendig sein. Welche Zusatzstoffe und in welcher Menge sie eingesetzt werden dürfen, legt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in der Zusatzstoffverordnung fest.

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