Apfel oder Fenster

Gemeinsamkeiten und Unterschiede der neuen Betriebssysteme OSX 10.6 von Apple (Apfel) und Windows 7 (Fenster).

Der Apfel hängt nicht weit vom Fenster

Etwa gleichzeitig sind 2009 die beiden Betriebssysteme Windows 7 von Microsoft und Mac Operating System OSX 10.6 (das X steht für Unix) von Apple erschienen. Beide bringen gegenüber ihrem jeweiligen Vorgänger wenig Neues, warten aber mit Verbesserungen und Erweiterungen der bisherigen Funktionen auf.

 

OSX 10.6: Snow Leopard

Für Benutzer des vorhergehenden Betriebssystems (OSX 10.5 Leopard) ist der Upgrade auf das neue Betriebssystem einfach und günstig. Für knapp 40 Franken ist das Upgrade zu haben und wartet fast ausschliesslich mit Neuerungen ausserhalb des sichtbaren Bereichs auf. Anders gesagt: Wer OSX schon kennt, muss keine neuen Bedienungsweisen lernen.

QuickLook ist eine Funktion, die schon in OSX 10.5, Leopard, Einzug hielt. Der Grossteil der Dateien auf dem System lassen sich sofort abspielen oder ansehen, ohne dass das Programm geöffnet werden muss, mit dem die Datei ursprünglich erstellt worden war.

TimeMachine ist eine Neuerung, die verbessert wurde bei OSX 10.6, aber schon seit 10.5 geschätzt wird. Eine hervorragende und einfache Möglichkeit, die eigenen Daten wegzusichern und, falls nötig, das gesamte System wieder herzustellen.

 

Windows 7

Das neue Betriebssystem scheint eine vor allem eine optische Verbesserung und Anpassung des Vorgängers Vista zu sein. Wer genauer hinschaut, erkennt aber bald, dass Windows 7 mit neuen, die tägliche Arbeit erleichternden Funktionen aufwartet.

AeroSnap erlaubt einerseits bei jedem in der Taskleiste ersichtlichen Programm in einer Mini-Ansicht zu sehen, was geöffnet ist. Andererseits bringt es das gewählte Fenster aber auch im Nu in die gewünschte grössere Ansicht.

Virtuelle Bibliotheken vereinfachen den Zugriff auf Daten und beschleunigen darum die Arbeit mit dem Computer schlechthin.

Sprunglisten sind eine gute Sache: Der Benutzer dirigiert den Mauszeiger auf ein Programm in der Taskleiste und kann mittels Rechtsklick sofort Grundfunktionen wählen. Zum Beispiel ein Musikstück starten via den Windows MediaPlayer.

 

Fazit

Die beiden Betriebssysteme gleichen sich immer mehr. Viele Funktionen sind auf beiden zu finden, heissen anders und sind am einen Ort schneller zu finden, am anderen einfacher zu bedienen. Vergleichbar sind auch die Bedienungsfreundlichkeit, die Speicherkapazitäten und Geschwindigkeiten. Der Wechsel vom einen zum anderen System ist also auch heutzutage nicht zwingend.

Für Mac-Benutzer ist der Upgrade auf OSX 10.6 darum zu empfehlen ist, weil er nicht nur verhältnismässig günstig ist, sondern auch biherige Funktionen verbessert und die Geschwindigkeit steigert. Gefühlsmässig ist der Upgrade aber vergleichbar mit einem Service Pack.

Für XP Benutzer ist ein Wechsel auf Windows 7 kein Muss. Nicht überlegen muss sich dieser Benutzer aber, ob er auf Vista umsteigen soll. Kenner bezeichnen Windows 7 oft als „das bessere Vista“. In diesem Sinne empfiehlt es sich für Vista-Benutzer, den Wechsel auf Windows 7 bald ins Auge zu fassen.

 

Letztlich...

OSX verbindet "OS", also Operating System, Betriebssystem mit dem "X", das in Fachkreisen für das darunter liegende Unix steht.

Äpfel können eigentlich nicht mit Fenstern verglichen werden. Während Apple die Firma meint, die Hard- und Software produziert, bezeichnet Windows als Überbegriff das Betriebssystem aus dem Hause Microsoft.

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