Ernährung

Hilfe - mein Kind geht mit leerem Magen zur Schule

So verführen Sie Ihr Kind zu einem Zmorge oder Znüni.

Frisch gestärkt zur Schule
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Sie liegen völlig richtig, das Morgenessen ist eine wichtige Mahlzeit für Ihren Nachwuchs, ebenso für Frühstücksmuffel. Isst Ihr Kind ein Zmorge oder mindestens ein Znüni und trinkt es genügend Getränke, bleibt es am Vormittag länger leistungsfähig und konzentriert sich besser.

4 Tipps, wie ein Frühstücksmuffel Appetit auf ein Zmorge bekommt:

  • Sie planen genügend Zeit mit Ihrem Kind für das Frühstück ein: Sie wecken es frühzeitig. So entwickelt das Kind Appetit.
  • Das Auge isst mit: Bereiten Sie ihm kleine, leckere Mahlzeiten auf einem schön gedeckten Tisch zu.
  • Es liebt Gesellschaft. Freuen Sie sich darauf, mit ihm gemeinsam zu frühstücken.
  • Alles braucht Zeit. Geben Sie ihm die Zeit, die es braucht.

Zmorge-Vorschläge für den ersten Leistungskick:

  • Ein Glas Erdbeerenmilch mit einem Stück Erdbeere am Rand des Glases
  • Eine warme Tasse Kakao mit einem Röhrli
  • Ein frisch gepresstes Glas Saft mit einem Orangenschnitz am Rand des Glases
  • Ein paar Stück Zwieback mit Butter und Konfitüre gestrichen
  • Ein frisch aufgebackenes Vollkorn-Brötli mit kleinen Obst-Schnitzen
  • Einen Becher Saisonfruchtquark in einer bunten Schüssel mit ein paar Früchten als Dekoration darauf
  • Der krönende Abschluss: Mineralwasser oder Tee im Lieblingsglas Ihres Kindes

Znüni für den Energienachschub
Geben Sie Ihrem Kind ein reichhaltiges Znüni in einer schönen Box mit. Ist das Morgenessen klein, fällt das Znüni grösser aus und umgekehrt. Auswahl für Znünis, welche für Genuss sorgen:

  • Rüebli-Apfel-Milch in einer Trinkflasche (½ dl Milch, ½ Becher Apfeljoghurt und ½ Rüeblisaft gemixt)
  • Gebackene, gefüllte Mäuschen
  • Blumen-Grissini mit Rüeblihüttenkäse
  • Brot-Tierli
  • Dazu ein paar Nüsse wie Mandeln, Baumnüsse oder Haselnüsse zum Knabbern
  • Immer dabei: ein kleiner Bidon oder Fläschchen mit Mineralwasser

Batzen für das Znüni?
Geben Sie Ihm anstelle Batzen ein leckeres Znüni. So können Sie sicher sein, dass Ihr Kind ein gesundes Znüni isst und nicht aus lauter Heisshunger zu etwas Süssem greift.

Mein Kind mag kein Znüni essen – was nun?

  • Gestalten Sie zusammen mit ihm eine lustige Znünibox.
  • Unterschiedliche Farben und Formen regen nicht nur die Fantasie Ihres Kindes, sondern auch seinen Appetit an. Mit besonderen Zubereitungsformen peppen Sie das Znüni auf. Beispiele:
    - bunte Obstspiesse
    - geschnitzte Tierli-Früchte, wie zum Beispiel Apfel-Marienkäfer
    - kindgerecht geschnittene Obst- oder Gemüserohkost wie z.B. Rüeblistifte, Peperonistreifen oder Gurkenscheiben, die zusätzlich auch noch schön im
      Mund Ihres Kindes knacken
  • Als Verpackung eignen sich wiederverwendbare Boxen sehr gut, so bleibt das Essen frisch. Zudem sparen Sie Verpackungsmaterial.
  • Für Getränke verwendet Ihr Kind eine verschliessbare Wasserflasche mit seinen Lieblingsbildern.

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