Essen & Kochen

Verschiedene Reissorten

Geniessen Sie die Vielfalt!

Geschmackvolle Varianten zum Geniessen
Kategorie:
Autor:
Natalie Zumbrunn

Es gibt nicht nur den weissen Trockenreis, der in der westlichen Küche am häufigsten auf den Tisch kommt. Noch viele andere Sorten können Sie im Lebensmittelgeschäft finden und geniessen.

 

Der Wildreis
Genau betrachtet ist der Wildreis kein Reis. Sondern ein wild wachsendes Wassergras. Die Körner werden bis zu zwei Zentimeter lang, weisen eine braune bis schwarze Farbe auf und verwöhnen Ihren Gaumen mit einem feinen, nussigen Geschmack. Seine schwarze Farbe erhält der Wildreis durch seine Verarbeitung – das Trocknen oder Rösten.
Dünsten Sie den Wildreis – meist mit Langkornreis gemischt erhältlich – in etwas Olivenöl an. Geben Sie die doppelte Menge Wasser dazu und lassen Sie ihn für 15 bis 18 Minuten köcheln. Verfeinern Sie Ihren Reis mit etwas Butter oder Nussöl.

  • Geeignet als:
    Beilage für feine Fleisch und Fischgerichte, als Chili con Carne oder Suppeneinlage.

 

Der Basmatireis
Das ist der typische Reis, den Sie in Asiatischen Restaurants bekommen. Er sieht aus wie ein feiner Langkornreis und besticht mit seinem feinen fernöstlichen Aroma.
Spülen Sie den Reis vor Gebrauch mit Wasser ab, bis die abfliessende Flüssigkeit klar ist. Geben Sie den Reis in die Pfanne und bedecken Sie ihn mit Wasser, so dass das Wasser zirka zwei Zentimeter höher ist als die Reismenge. Lassen Sie den Reis für 5 Minuten köcheln. Schalten Sie den Herd aus und lassen Sie den Reis weitere 10 Minuten ziehen. Lockern Sie ihn mit einer Gabel auf.

  • Geeignet für: Asiatische Gerichte mit Gemüse, Tofu, Fleisch und Geflügel, als gebratener Reis oder Suppeneinlage.

 

Der Jasminreis
Diese Reissorte verführt Sie mit einem Hauch Jasminduft. Darum wird er teilweise auch als Parfumreis bezeichnet.
Kochen Sie den Jasminreis im Verhältnis von 2 zu 3 mit Wasser auf. Lassen Sie ihn für 12 Minuten köcheln. Giessen Sie die restliche Flüssigkeit ab. Der Jasminreis harmoniert sehr gut mit Zitronengras, Ingwer und Kardamom.

  • Geeignet für: die Asiatische Küche mit Gemüse, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchten.

 

Der rote Reis
Der rote Reis ist aus der Camargue in Frankreich bekannt. Dorf wächst er in tonhaltiger Erde, was ihm seine typische Farbe verleiht. Sein nussiges Aroma und seine optische Erscheinung machen ihn zu einem Fest der Reisliebhaber-Sinne.
Spülen Sie den Reis erst ab. Kochen Sie den Reis auf und lassen Sie ihn für zirka 40 Minuten köcheln. Kochen Sie ihn nicht sprudelnd, das lässt ihn schlabbrig werden. Möchten Sie den Reis schneller geniessen – verwenden Sie einen Dampfkochtopf, das reduziert die Garzeit um mindestens die Hälfte.

  • Geeignet als:
    Beilage zu Fisch, Fleisch und Geflügel.

 

Oder die süsse Variante: der Milchreis
Der Milchreis entwickelt während des Kochens eine schleimige Flüssigkeit. Die macht ihn so speziell und gluschtig für die Reisküche.
Kochen Sie Milch mit etwas Vanillezucker auf. Lassen Sie den Milchreis einrieseln und köcheln Sie den Reis auf kleiner Hitze gar. Dieser Vorgang dauert 15 – 20 Minuten. Rühren Sie den Reis stetig um. Wegen der eindickenden Milch besteht die Gefahr, dass er sonst anbrennt.

  • Geeignet als:
    eigenständige Mahlzeit, verbacken in Kuchen oder Süssspeisen und Aufläufe.

 

Haben wir Sie gluschtig gemacht? Gut! En Guete wünschen wir.

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