Gesundheit

Dagegen ist ein Kraut gewachsen

Bei kleineren Alltagsbeschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verspannungen lohnt sich der Griff zu Medikamenten meist nicht. Denn in vielen Fällen bietet die Natur deutlich sanftere Alternativen zur Bekämpfung an. Der Blick in den Kräutergarten lohnt sich!

Kräuter können helfen
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SWICA Organisation de santé

Die grossen Fortschritte der Medizin ermöglichen uns die gezielte Behandlung vielerlei Beschwerden. Von Schnupfen bis Diabetes – für nahezu alle Krankheiten und Symptome steht uns ein passendes Medikament zur Verfügung. Diese chemischen Produkte können uns zwar viel Leid ersparen, aber in Form von unerwünschten Nebenwirkungen leider auch einiges bescheren. Viele Menschen bevorzugen es daher, Medikamente nur dann einzusetzen, wenn es wirklich notwendig ist. Bei kleineren Beschwerden wie Übelkeit und unreiner Haut lohnt es sich zum Beispiel oft, auf eine sanftere Alternative zu setzen. Der heimische Garten bietet dabei eine Vielzahl an Heilkräutern und -pflanzen, die die Symptome auf schonende Weise lindern können:

Wassereinlagerungen: Brennnesseln, Löwenzahn und Basilikum bilden nicht nur einen feinen Salat, sondern wirken als frisches Kraut oder Tee harntreibend und entwässernd.

Kopfschmerzen: Etwas Pfefferminzöl auf die Schläfen gerieben kann bei Spannungskopfschmerzen Linderung verschaffen. Zusätzlich hilft allenfalls ein Tee aus Weidenrinde.

Schlafprobleme: Bei Schlafstörungen und Unruhezuständen haben sich Kamille, Melisse und Hopfen bewährt. Ein frisch aufgebrühter Tee vor dem zu Bett gehen beruhigt und fördert das Einschlafen. Alternativ kann auch der Duft von Lavendel und Rosenblüten helfen.

Erschöpfung: Der Duft des Rosmarins wirkt belebend. Geben Sie einige Tropfen Rosmarinöl auf ein Taschentuch und schnuppern Sie daran.

Verstopfungen: Eine Teemischung aus Kümmel und Anis ist ein bewährtes Mittel gegen Verstopfung. Bei Blähungen empfiehlt sich Kamillentee oder Fenchel (als Tee oder gedünstete Gemüsebeilage).

Übelkeit: Ingwer- und Kamillentee können leichte Übelkeit vertreiben.

Unreine Haut: Teebaumöl wirkt entzündungshemmend und regulierend auf die Talgproduktion. Tupfen Sie bei Pickeln und Mitessern einige Tropfen des Öls auf die betroffenen Hautstellen. Vorbeugend können Sie das Gesicht auch mit einer Maske aus Mandelkleie reinigen. Bei starker Akne können Extrakte der Ringelblume helfen.

Die Natur kann den Arzt nicht ersetzen
Bedenken Sie, dass Heilkräuter zwar symptomlindernd wirken, jedoch keine schwerwiegenden Krankheiten bekämpfen können. Halten Ihre Beschwerden über längere Zeit an oder verschlimmern sich die Symptome, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Er wird mögliche Ursachen abklären und Ihnen eine passende Therapie empfehlen können.

Bei weiteren Fragen rund um Ihre Gesundheit stehen Ihnen als SWICA-Versicherte die Ärzte und das medizinische Personal von sante24 kostenlos und rund um die Uhr mit fachkundigem Rat zur Verfügung. Auf Wunsch vereinbart sante24 einen Arzttermin. Tel. +41 (0)44 404 86 86

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