Essen & Kochen

Eher unbekannt – der Portulak

So fein kann’s im September sein

Der nussige aus dem Norden
Kategorie:
Autor:
Natalie Zumbrunn

Der Portulak wird vor allem in Holland als gluschtige Gemüse zubereitet. Bei uns ist er noch auf dem Vormarsch. Seine saftig, grünen Blätter lassen sich vielfältig in der Küche verwenden. Der Portulak hat einen erfrischenden, nussigen, leicht säuerlichen Geschmack, der sich super mit Fleisch-, Fisch- und Reisgerichten verbinden lässt.

In der Naturheilkunde wird der Portulak bei Sodbrennen, Blasen- und Nierenleiden eingesetzt. Sowie als Unterstützung bei Blutreinigungs- und Entschlackungskuren.

 

Portulak in der Küche

  • Portulak finden Sie eher in grösseren Lebensmittelgeschäften oder auf dem Markt.
  • Frisch ist er wenn seine Blätter saftig glänzen und die Stängelanschnitte feucht sind.
  • Hat die Pflanze geblüht, wird der Geschmack unangenehm bitter. Ab diesem Zeitpunkt sollten Sie ihn nicht mehr verwenden.
  • Portulak sollten Sie innerhalb von 1 – 2 Tagen verbrauchen. Durch seinen hohen Wassergehalt trocknet er schnell auf und wird welk.
  • Rüsten Sie den Portulak wie Salat. Erst waschen und in der Salatschleuder schleudern. Kleine Blätter gleich so verzehren, die grösseren in mundgerechte Stücke zupfen oder schneiden.
  • Portulak können Sie roh und gekocht geniessen.

 

Portulak in der Musik
Poppig-frech mit Einflüssen aus Jazz, Folk und Funk: Portulak lässt sich nur schwer in eine musikalische Schublade stecken. Die fünfköpfige Band aus Winterthur und Umgebung besticht durch melodiöse Songs, überrascht immer wieder mit schrägen Harmonien und Rhythmen, die sich jedoch immer süffig-elegant ins Ganze einfügen. Die aussergewöhnliche Besetzung – Gesang, Violine, Piano, Bass und Schlagzeug – steht für eine überzeugend andere Popmusik Hörbeispiele hier oder hier.

 

Portulak klassisch

  • Nach holländischer Art Wellen Sie gerüstete Portulakblätter kurz in kochendem Wasser. Giessen Sie das Wasser ab. Dünsten Sie die Blätter in Butter an und würzen Sie sie mit Salz und Pfeffer. Binden Sie die ausgetretene Flüssigkeit mit einem Eigelb und Mehlbutter ab.
  • Rahm-Portulak
    Die Blätter ebenfalls kurt in kochendem Wasser wellen und abgiessen. Pürieren Sie die Blätter und geben Sie das Püree in eine Pfanne. Schmecken Sie es mit Salz und Pfeffer ab und geben Sie einen Schuss Rahm dazu. Das ist die gleiche Zubereitung wie beim Rahmspinat.

 

Portulaksuppe mit Räucherforelle (für 4 Personen)
Hacken Sie eine Zwiebel fein. Rüsten Sie 400g Portulak und schneiden Sie ihn in mundgerechte Stücke. Schälen Sie 2 mittelgrosse Kartoffeln und schneiden Sie sie in zirka 0.5cm grosse Würfel. Dünsten Sie alles in Butter an. Löschen Sie mit 2.5dl Gemüsebouillon ab und lassen Sie alles während 15 Minuten weich garen. Pürieren Sie die Suppe. Wenn Sie zu dick ist, geben Sie noch etwas Bouillon dazu. Kochen Sie die Suppe kurz auf. Stellen Sie die Hitze zurück und geben Sie 1TL Meerrettich und etwas Rahm dazu. Schmecken Sie die Suppe mit Salz und Pfeffer ab.
Schneiden Sie 300g Räucherforellen schräg in Streifen. Richten Sie die Suppe in 4 schönen Suppentellern an und verteilen Sie Räucherforellenstücke darauf.

  • Dazu passt knuspriges Brot.
  • Verfeinern Sie die Suppe zum Schluss noch mit frisch gehackten Kräutern wie Peterli, Koriander oder Thymian.

Gefunden bei swissmilk.ch

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