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Im Januar – genussvoller Jahresanfang

Saisonal geniessen zu Jahresbeginn

Ein Knollengemüse, welches nicht in Vergessenheit geraten sollte
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Die Pastinake
Die Pastinake ist ein Knollengemüse. Ihre Knolle kann bis zu 40cm lang und 1.5kg schwer werden. Ihre Form erinnert an ein Rüebli, das heisst, sie hat einen dickeren Kopfteil und wird zum Ende immer dünner. Die Pastinake hat eine hellgelbe, beige bis braune Haut und ein weisses bis bräunliches Fruchtfleisch. Sie wird auch Pastinak, Morrwurzel, Hammelsmöhre oder Gartenpastinak genannt.

Als Naturmedizin wird ein Teeaufguss gegen Magenschmerzen, Schlaflosigkeit und Fieber eingesetzt. Die frische Wurzel wird auch als harntreibendes und verdauungsförderndes Mittel empfohlen. Pastinakenöl soll bei Blasenerkrankungen und Magenleiden Linderung bringen.

Die Blätter der Pastinake enthalten Cumarinverbindungen. Diese können gemeinsam mit Sonnenlicht Irritationen der Haut auslösen. Empfindlichen Personen wird empfohlen, Handschuhe zu tragen und den direkten gleichzeitigen Kontakt der Blätter und des Sonnenlichtes zu meiden. Die Wurzeln verursachen keine Beschwerden. Geniessen Sie sie in Suppen, als Gemüsegericht oder –beilage, Eintopfgericht, oder Pürees.

 

Pastinaken- und Kartoffelchips aus dem Ofen (für 4 Personen)
Schälen Sie 300g Pastinaken und 300g Kartoffeln und hobeln Sie sie in 2mm dicke Scheiben. Geben Sie die Scheiben in eine Schüssel und geben Sie 3EL erhitzbares Öl oder Bratcreme, ½ TL Salz und etwas Pfeffer dazu. Vermischen Sie alles gleichmässig und verteilen Sie die Chips auf zwei mit Backpapier belegte Bleche. Backen Sie die Chips während 40 Minuten bei 150 Grad knusprig. Die Chips schmecken am besten, wenn Sie sie sofort servieren.

Gefunden auf swissmilk.ch

 

Der Zuckerhut
Obwohl er Zuckerhut heisst, schmeckt dieser Salat eher bitter. Seinen Namen verdankt er seiner Form und nicht etwa seinem Geschmack.
Der Zuckerhut eignet sich sehr gut als Lagergemüse. Das heisst, auch wenn er zwischen September und Dezember erntefrisch vom Feld kommt, kann er uns richtig gelagert, durch die kalten Wintermonate mit Vitaminen versorgen.

Am besten hält sich der Zuckerhut frisch im Beet. Fällt die Temperatur jedoch unter -5 Grad, oder reihen sich viele Regentage aneinander, sollte er besser geerntet werden. Lagern können Sie ihn gut in kühlen, dunklen Räumen oder im Keller. Dabei sollten die Wurzeln in mehrere Lagen feuchtes Zeitungspapier gewickelt werden. Oder hängen Sie die geernteten Zuckerhüte kopfüber auf.
Der Zuckerhut wird auch Herbstchicorée, Fleischkraut oder Sugar loaf genannt. Geniessen Sie ihn als Salat, gegarte Gemüsebeilage, in Gratins oder in Marinaden.

Wenn Sie den bitteren Geschmack reduzieren möchten, können Sie den kleingeschnittenen Zuckerhut in lauwarmes Wasser legen, so geht ein Teil seiner Bitterstoffe verloren. Aber denken Sie daran, auch ein Teil seiner Vitamine werden so mit ausgewaschen.

 

Pasta mit Lachs-Zuckerhut-Rahm-Sauce (für 4 Personen)
Hacken Sie 1 Zwiebel und 2 Knoblauchzehen fein. Dünsten Sie sie in wenig Öl an. Schneiden Sie 1 Zuckerhut in feine Streifen und geben Sie sie in die Pfanne dazu. Dünsten Sie ihn kurz mit. Geben Sie 1dl Wasser und etwas Bouillonpulver dazu. Köcheln Sie den Zuckerhut gar – das Wasser sollte dabei vollständig verdampfen. Geben Sie 5dl Halbrahm dazu und schmecken Sie die Sauce mit Salz, Pfeffer und Sojasauce ab.
Kochen Sie 400g Penne – oder andere Teigwaren in Salzwasser al dente. Richten Sie die Penne in 4 schönen Tellern oder Suppentellern an und geben Sie die Sauce darüber. Bestreuen Sie das Gericht mit geriebenem Parmesankäse.

  • Peppen Sie ihre Sauce zusätzlich auf mit feingeschnittenen Lachsstreifen, angebratenen Speck- oder Schinkenwürfeln oder gehackten Kräutern.
  • Damit etwas Farbe ins Spiel kommt, würzen Sie Ihre Rahmsauce mit Curry- oder Safranpulver.

Gefunden auf chefkoch.de

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