Gesundheit

Regelschmerzen - was hilft?

Leiden Sie auch darunter?

Monatliche Regelschmerzen können sehr belastend sein
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Viele Frauen kennen das – einmal im Monat setzt die Menstruation ein und wird von Schmerzen, Krämpfen, Übelkeit oder Stimmungsschwankungen begleitet.
Während diesen paar Tagen zieht sich die Gebärmutter immer wieder zusammen, um die Schleimhaut abzustossen. Und das kann die unangenehmen Begleitsymptome verursachen.

Es gibt einige Hausmittel, die Sie anwenden können, um diese Tage beschwerdefreier zu erleben.

  • Wärme löst Krämpfe
    Legen Sie sich dafür eine Wärmflasche, Kirschkernkissen oder auch ein Wärmepflaster auf Ihren Unterleib. Gönnen Sie sich dabei Ruhe und eine wohlige Atmosphäre, das unterstützt zusätzlich Ihr Gemüt.
  • Magnesium
    Wirkt ebenfalls krampflösend und muskelentspannend. Ernähren Sie sich zwischen den Regeltagen magnesiumreich mit Nüssen, Bananen, Hülsenfrüchten und Hirse und nehmen Sie während Ihren Tagen Magnesiumpräparate ein. Sprechen Sie das Produkt mit Ihrer Gynäkologin / Ihrem Gynäkologen ab.
  • Krampflösende Tees
    Können die Beschwerden ebenfalls lindern. Bevorzugen Sie hier Frauenmantel, Gänsefingerkraut, Kamille und Schafgarbe.
  • Entspannen Sie sich
    Stress und Anspannung wirken sich auch auf Ihren Körper aus. Gerade während den Regeltagen ist es sinnvoll, wenn Sie sich Ihre Zeit bewusst so einteilen, dass Sie zwischendurch Zeit für sich haben. Belegen Sie diese Tage nicht noch mit zusätzlichen Terminen. Üben Sie Entspannungsübungen aus Yoga, progressiver Muskelentspannung oder autogenem Training. Das hilft Krämpfe zu lösen.
  • Verzichten Sie auf’s Rauchen
    Nikotin verringert die Durchblutung, auch die der Gebärmutter. Das kann die Kontraktionen und somit die Schmerzen noch ausgeprägter machen.
  • Bewegung tut gut
    Auch wenn Sie sich nicht danach fühlen – eine angepasste Bewegung regt die Durchblutung an. So können Sie Schmerzen reduzieren. Regelmässiger Sport beugt Schmerzen sogar vor.
  • Medikamenteneinsatz
    Wenn die Beschwerden unerträglich sind, sprechen Sie mit Ihrer Frauenärztin / Ihrem Frauenarzt. Die Schmerzen sollten gut abgeklärt und weitere Erkrankungen, wie eine Endometriose, ausgeschlossen sein. In diesen Fällen helfen Schmerzmittel oder der Einsatz einer Pille.

 

Finden Sie Mittel, die Ihnen Ihre Tage erleichtern – so sind sie nur noch halb so wild.

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