Gesundheit

Sportlicher Winter

Am liebsten im Freien

Tun Sie sich Gutes - auch im Winter
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Die kalte Jahreszeit animiert so richtig, um sich in eine warme Decke einzukuscheln und die wohlige Wärme zu geniessen. Um Ihre Gesundheit zu unterstützen, ist es von Vorteil, wenn Sie sich trotz tieferen Temperaturen im Freien aufhalten. Um Sauerstoff und Tageslicht zu tanken. Oder auch um sportliche Aktivitäten auszuüben. Wie geht es Ihnen im Winter?

 

Hier ein paar gute Gründe trotzdem nach Draussen zu gehen:

  • Ihr Körper wird kalten und warmen Temperaturen ausgesetzt, dadurch wird Ihr Immunsystem gestärkt und Sie sind besser vor Erkältungen und Infekten geschützt.
  • Ihr Blut wird mit Sauerstoff angereichert, das lüftet Ihren Kopf durch und bringt Entspannung.
  • Regelmässige Bewegung senkt Ihr Hungergefühl und verbrennt Kilokalorien. So können Sie die bevorstehenden Feiertagsessen mit Genuss verzehren.
  • Ihr Wohlbefinden und Ihr Körpergefühl werden gestärkt.
  • Ihre Körpertemperatur wird gesteigert. Dadurch können Sie auch an kälteren Tagen wohlige Wärme währen der Bewegung spüren.

 

Wenn dies gute Gründe für Sie sind, um sich im Freien zu bewegen, gibt es einige Tipps, die Sie beachten können:

  • Ziehen Sie sich verhältnismässig an. Funktionswäsche, die Feuchtigkeit nach aussen transportiert und Ihren Körper trotzdem warm hält, ist ideal.
  • Wenden Sie das Zwiebelprinzip an, ziehen Sie mehrere Schichten an, die Sie je nach Wärmeempfinden ausziehen können.
  • Wählen Sie nur Kleidungsstücke, die Feuchtigkeit von Innen nach Aussen entweichen lässt. Sonst gibt es einen Hitze- und Feuchtigkeitsstau.
  • Passen Sie Ihre Sportart den Wetterverhältnissen an. Joggen oder Velofahren auf Eisflächen ist gefährlich. Da hilft das beste Schuhwerk oder Reifenprofil nichts.
  • Atmen Sie kalte Luft durch die Nase ein. So können die Bronchien vor zu kalter Luft schützen und Reizhusten und Infektionen der Atemwege vorbeugen. Sinken die Temperaturen unter minus 10 Grad, können Sie Ihre Atemwege zusätzlich mit einem Schal oder einem Tuch vor Ihrem Gesicht schützen.
  • Vor allem Finger, Zehen, Ohren und Ihre Nasenspitze sind gefährdet, eine Erfrierung zu erleiden. Erst Anzeichen können Blässe, Gefühllosigkeit und Taubheit sein. Wenn die Symptome trotz Mütze oder Handschuhen nicht nachlassen, brechen Sie das Training sofort ab und gehen Sie in die Wärme.
  • Wenn Sie spüren, dass Sie Mühe mit der Atmung haben, zu stark frieren oder Ihre Muskeln mehr ziehen als sonst, brechen Sie ab.
  • Ab minus 20 Grad sollten Sie keinen Sport mehr im Freien betreiben.
  • Schützen Sie Ihre Haut. Einerseits mit Sonnencreme an sonnigen Tagen und nach dem Duschen mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme. So bleibt Ihre Haut elastisch und trocknet nicht aus.
  • Auch im Winter ist regelmässiges Trinken wichtig. Die Sonne brennt zwar nicht heiss herab, dennoch verlieren Sie durch BewegungFlüssigkeit durch das Schwitzen. Auch im Winter gilt: 5 – 8dl Flüssigkeitszufuhr pro Stunde Sport.

 

Legen Sie los und begehen Sie die Wintersaison sportlich.

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