Ernährung

Gesunde Zähne – strahlendes Lächeln

Viele Kinder putzen ihre Zähne nicht gern. Die richtige Ernährung hilft, Karies zu verhindern.

Das grosse Ziel: Gesunde Zähne ein Leben lang.
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Ostern ist vorbei – im Vorratsschrank und im Osternest warten zig Osterhasen, Gummi- und Nougateier auf den Verzehr. Da Schleckzeug von Kindern gerne zwischen den Mahlzeiten geschmaust wird, kommt der Zahngesundheit eine wichtige Rolle zu. Karies gilt von Anfang an als Hauptbedrohung der Zähne. Ein umfassender Schutz bzw. Prophylaxe ist deshalb bereits bei den Milchzähnen äusserst wichtig.

Milchzähne sind Platzhalter für die zweiten Zähne. Besonders wichtig ist dies bei den Milchbackenzähnen. Karies an Zahnzwischenräumen führt zu einer Verschmälerung des Zahns. Dadurch haben nachkommende Zähne weniger Platz. Zudem ermöglichen nur korrekt stehende zweite Schneidezähne eine deutliche Aussprache.

Die heute praktizierte Zahnprophylaxe basiert auf den 4 Pfeilern Ernährung, Mundhygiene, Fluor gegen Karies und der regelmässigen Kontrolle durch den Zahnarzt. Schauen wir uns die zahnfreundliche Ernährung näher an.

Für die Karies-Entstehung ist es wichtig zu wissen, dass ein völliger Verzicht auf Süssigkeiten gar nicht nötig ist, denn für Karies ist die Häufigkeit des Zuckerkonsums und nicht die Gesamtmenge ausschlaggebend. Zucker nach den Hauptmahlzeiten ist für den Zahnschmelz praktisch ungefährlich, die gleiche Menge über den Tag hinweg in kleinen Mengen genossen, kann sich aber katastrophal auswirken.

Zwischenmahlzeiten

Zwischenmahlzeiten und Zwischengetränke sollen zuckerfrei gehalten werden und möglichst nicht in den Zahnzwischenräumen kleben bleiben. Dazu eignen sich: Frische Früchte, Brot, Knäckebrot, Darvida mit Käse oder ein Ei. Getränke wie Wasser, ungesüsster Tee oder auch Bouillon sind wichtig, um die Zähne wieder zu reinigen. Ebenfalls können zuckerfreie Kaugummis oder Bonbons harmlose Schleckereien für Zwischendurch sein. Nach dem Genuss von zuckerhaltigen Süssigkeiten helfen sie, das Mundklima wieder zu stabilisieren.

Diese zahnfreundlichen Süssigkeiten enthalten keinen Zucker. Sie sind mit Zuckeralkoholen gesüsst, schmecken daher süss, führen aber zu keiner Säurebildung im Zahnbelag. Sie sind in der Schweiz mit dem Signet der „Zahnfreundlichkeit“ gekennzeichnet.

Säuren

Nicht nur Bakterien bilden Säuren, auch Säuren in Nahrungsmitteln (Früchte, Salatsaucen, Fruchtsäfte, isotonische Getränke usw.) können den Zahnschmelz angreifen. Deshalb sollten die Zähne erst frühestens 30 Minuten nach dem Genuss solcher Nahrungsmittel geputzt werden.

Eine Studie des College of Medical and Dental Sciences an der Universität Birmingham, UK zeigte auf, dass wer keine Früchte und Gemüse mag, auch von Produkten wie JuicePlus+ profitieren kann. Da diese Produkte die natürlichen Inhaltsstoffe des Gemüses und Obstes enthalten und dieselbe Schutzwirkung entfalten können.

Vorbild sein

Essen Sie ausgewogen, greifen Sie zu Früchten und Gemüse, putzen Sie zusammen mit Ihren Kindern die Zähne. Die Vorbildfunktion ist immer noch ein sehr guter Lehrmeister in der Ernährungs-Erziehung.

Geniessen Sie mit dem richtigen Umgang den Inhalt Iher Osternestli ohne schlechtes Gewissen, damit mit viel Genuss!

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