Osterkuchen – Traditionelles aus der Küche

Der Osterkuchen versüsst jedes Osterfest

Osterkuchen
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Ostern ist immer nach dem Frühlingsanfang, am ersten Sonntag nach dem Vollmond. Für das Christentum ist es das bedeutendste und älteste Fest, welchem immer eine Fastenzeit vorausgeht. Zu Ostern gehören viele verschiedene Traditionen, eine davon ist der Osterkuchen. Ursprünglich aus der Region Basel, wird er heutzutage in der ganzen Schweiz geschätzt, als süsse Osterspezialität.

 

Geschichtlicher Hintergrund

Es gibt keine genauen Angaben zur Herkunft des heutigen Osterkuchens. Historiker besagen, dass der Osterkuchen, damals Osterfladen genannt, bereits im mittelalterlichen Basel zubereitet wurde. Die Fladen wurden anschliessend gesegnet und an die kranken Menschen verteilt. Aus Erzählungen ist bekannt, dass dem Reisfladen eine heilende Wirkung zugesprochen wurde und der Fladen gegen Fieber, Husten, Seitenstechen und andere Leiden helfen sollte.

Der Reis für die Kuchenmasse wird seit dem 15. Jahrhundert aus Norditalien in die Schweiz importiert, früher im Tauschhandel gegen Kühe und Käse. Die traditionelle Reisfüllung des Kuchens wird auch als ein Zeichen für Fruchtbarkeit verstanden. Osterkuchen aus Mürbeteig mit seiner Reis- oder Griessfüllung und den Sultaninen, welchen wir heute kennen, hat nicht viel mit dem ursprünglichen Fladen aus dem 14. Jahrhundert zu tun. Erst Ende des 19. Jahrhunderts werden die Rezepte für den Osterkuchen, wie wir ihn heutzutage zubereiten, erwähnt.

 

Zutaten

Die süssen Gebäcke rund um die Osterzeit sind vor allem dadurch entstanden, dass es nach der Fastenzeit viele Vorräte zu Hause gab, wie Eier, Butter und Rahm. Früchte und frische Produkte gab es anfangs Frühling noch nicht und so wurde aus den vorhandenen Zutaten Süssigkeiten gebacken. Dies erklärt auch, dass das Grundrezept sehr einfach gehalten wird. Ergänzt wird die Masse mit Sultaninen, Zitronen und Mandeln, welche schon früher verfügbar waren, da sie aus dem Ausland importiert wurden.

 

Rezept

Ein guter Osterkuchen soll demnach auch etwas nach Zitrone und Mandeln schmecken und vor allem: Er sollte schön feucht sein. Hier finden Sie das Rezept für einen feinen Osterkuchen.

Mit dem feinen Osterkuchenrezept gelingt hoffentlich ein wunderschönes Osterfest, im Idealfall begleitet von vielen Sonnenstunden. In diesem Sinne Frohe Ostern!

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